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Färöer Inseln: So plant ihr eine individuelle Reise

Die besten Insidertipps für euren Urlaub auf den Färöer-Inseln: die schönsten Sehenswürdigkeiten & besten Reiserouten für Selbstfahrer.

Gasadalur Wasserfall auf den Färöer Inseln

Die Färöer Inseln liegen im Nordatlantik, etwa 600 Kilometer westlich von Norwegen, 430 Kilometer südöstlich von Island und 300 Kilometer nordwestlich von Schottland. Auch wenn die sie auf den ersten Blick überschaubar wirken und gar nicht mal so groß scheinen, sind die Wege vor Ort doch länger und zeitintensiver als gedacht. Dazu kommt, dass die Färöer ein recht teures Reiseziel sind und somit die Benzinkosten durch unnötiges Hin- und Herfahren gut kalkuliert werden sollten. Wir haben unsere eigene individuelle Reise auf den Färöer Inseln mit dem Mietwagen Revue passieren lassen und hier die bestmögliche und vor allem benzinsparsamste Route für einen siebentägigen Roadtrip auf den Färöer Inseln zusammengestellt. Tipps zum Autofahren auf den Färöer geben wir euch dagegen in folgendem Artikel.

Nicht wundern, wir sind einige Male umgezogen, denn manchmal macht es einfach keinen Sinn, in der Hauptstadt Tórshavn zu schlafen. Die Wege sind einfach zu weit und manchmal macht es im Dunkeln auch keinen Spaß, kurvige Straßen zu fahren.

FAQ: Das solltet ihr über die Färöer Inseln wissen

Im Folgenden beantworten wir euch die wichtigsten Fragen zu eurem Urlaub auf den Färöer Inseln und stellen euch die Inselgruppe im Detail vor.

Wie groß ist die Inselgruppe?

Die Inseln sind zusammen 1399 Quadratkilometer groß. Das ist in etwa halb so groß wie die Baleareninsel Mallorca. Wahnsinn, oder?

Was haben die Färöer Inseln mit Dänemark zu tun?

Das ist eine gute Frage. Die Inselgruppe gehört zwar zu Dänemark, sind aber eine autonome Region. Das heißt sie haben ihre eigenen Politiker und auch ihre eigene Währung, die jedoch auch an die dänische Krone gebunden ist. Um es noch einfacher zu formulieren: Die Färöer Inseln gehören zwar zu Dänemark, sind aber seit 1948 ein selbstständiges Mitglied des dänischen Reichsverbandes mit eigener Regierung und Verwaltung.

Ein Vorteil von dieser Regelung ist übrigens, dass man für die Einreise nur einen Personalausweis braucht. Achtung: Die Färöer Inseln sind kein EU-Mitglied, Roaming klappt hier also nicht.

Wie viele Einwohner haben die Färöer Inseln?

Gerade einmal 50.000 Einwohner leben hier, dafür aber 80.000 Schafe, die ihr Land ordentlich verteidigen.

Was ist die Hauptstadt der Färöer Inseln?

Die Hauptstadt der Färöer Inseln ist Tòrshavn – eine der kleinsten Hauptstädte der Welt. Hier leben zwar 20.000 Einwohner der Färöer, jedoch fühlt sich die Stadt nicht nach Hauptstadt an. Dafür kann man hier bequem zu Fuß durch die Straßen laufen und die Stadt super gut innerhalb von ein paar Stunden erkunden.

Welche Sprachen spricht man auf den Färöer?

Die Färinger, wie man die Einheimischen der Inseln nennt, haben nicht nur ihre eigene Flagge, sondern auch ihre eigene Sprache. Einen Versuch, Worte auf Färöisch auszusprechen sollte man unbedingt wagen – auch wenn man garantiert daran scheitert. Neben der einheimischen Sprache kommt man aber auch mit Dänisch und Englisch sehr gut zurecht.

Wie plant man einen individuellen Urlaub auf den Färöer Inseln?

Die Färöer Inseln sind eine Light-Version von Island, vielleicht ein bisschen Wales und dementsprechend weniger überlaufen. Gleichzeitig ist die touristische Infrastruktur in einigen Bereichen noch nicht zu 100% ausgebaut. Wir haben unseren Roadtrip auf den Färöer Inseln direkt am Flughafen begonnen und genau dort auch unseren Mietwagen für die komplette Reisezeit von 7 Tagen abgeholt.

Karte

Im Folgenden findet ihr eine Karte mit einem Überblick über unseren Roadtrip und die schönsten Sehenswürdigkeiten auf den Färöer Inseln. Speichert euch die Karte einfach ab, damit ihr euch vor Ort besser navigieren könnt.

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Überblick über die Färöer Inseln

Für unsere Reise auf die Färöer Inseln haben wir die Inselgruppe in eine Hauptgruppe und eine Zusatzgruppe eingeteilt. Die Hauptgruppe bestand für uns dabei aus den Inseln Vágar, wo sich auch der Flughafen befindet, Streymoy und Eysturoy. Die Zusatzinseln waren für uns Mykines, Sandoy und Kalsoy, sowie die vielen kleineren Inseln, die sich noch drumherum befinden. Die Aufteilung ist natürlich nicht offiziell, sondern hat uns einfach nur dabei geholfen, unsere eigene Reise auf die Färöer Inseln ein wenig zu strukturen. Gesehen haben wir letztendlich die folgenden Inseln:

  • Vágar
  • Streymoy
  • Eysturoy
  • Sandoy
  • Kalsoy
  • Kunoy
  • Bordoy
  • Vidoy

Reisedauer

Wir haben uns genau sieben Tage Zeit genommen für unseren individuellen Roadtrip. Zwar reichte die Zeit aus, um die wichtigsten Sachen zu sehen, nur mussten wir so auch ordentlich durch die Tage hetzen. Wir sind uns aber sicher, dass sieben Tage ausreichen, um einen ersten groben Überblick über die Färöer Inseln zu bekommen und die wichtigsten Highlights und Sehenswürdigkeiten zu erleben.

7-Tages-Roadtrip

Im Folgenden findet ihr einen Überblick über unseren individuellen Roadtrip auf den Färöer Inseln. Wir haben unsere Reise mal auf die einzelnen Tage runtergebrochen, damit ihr unsere Rundreise als Basis für euren Trip nehmen könnt.

Gasadalur Wasserfall auf den Färöer Inseln
Der Gasadalur Wasserfall auf den Färöer

Tag 1: Ankunft und erstes Antasten

Kurz vor der Landung am Flughafen in Vágar solltet ihr schon einmal einen Blick nach draußen werfen, denn schon hier erwartet euch Grün über Grün. Die meisten Reisenden landen mit der einheimischen Airline Atlantic Airways in Vágar und starten hier ihre Reise auf den Färöer Inseln. Direkt neben dem Airportgebäude ist auch das Mietwagenhäuschen, in dem der internationale Anbieter Avis und der lokale Anbieter 62°N ihren Stand haben.

Wichtig: Bucht den Mietwagen unbedingt schon im Voraus.

Da die meisten Flugzeuge im frühen Nachmittag landen, bleibt noch genug Zeit, um sich so langsam an die Naturschönheit heranzutasten, die euch bei eurer Reise zu den Färöer Inseln erwarten wird. Vom Flughafen aus sind es nämlich nur 10 Minuten bis in das kleine Dörfchen Bøur, in dem es die für Färöer typischen mit Gras bedeckten Häuschen gibt. Achtung, hier leben wirklich Menschen, beachtet also bitte die Privatsphäre der Einheimischen. Kurz hinter Bøur befindet sich außerdem der berühmte Wasser Gasadalur, den ihr direkt auf dem Weg zum Hotel besuchen könnt.

Sehenswürdigkeiten auf dem Weg: Wasserfall Gasadalur

Übernachtung: Hotel Havgrim in Tórshavn

Tag 2: Sea Kayaking und Mini-Roadtrip auf Streymoy

Guten Morgen, Färöer! Der erste Tag im Urlaub auf den Färöer Inseln beginnt mit dem Blick auf den Hafen von Tórshavn, denn vom Hotel Havgrim aus hat man den allerbesten Ausblick. Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es auf den Atlantik zum Sea Kayaking. Die Firma NAX bietet verschiedene Routen an – jedoch sind sowieso alle wetterabhängig. Wir waren zusammen mit dem Norweger Jan direkt vor dem Hafen von Tòrshavn unterwegs und haben sogar eine Robbe beim Essen beobachten können.

Vor Ort werdet ihr übrigens mit Kleidung ausgestattet. Ihr solltet bestenfalls bequeme und nicht allzu warme Outdoorkleidung und Wanderschuhe tragen.

Die berühmten Häuser von Saksun dürfen im Färöer Inseln Urlaub nicht fehlen
Die berühmten Häuser von Saksun dürfen bei einer Reise auf die Färöer-Inseln nicht fehlen

Nach dem Sea Kayaking geht es von Tòrshavn an das andere Ende der Insel Streymoy. Der wohl schönste Weg in Färöer ist die Straße, die zum Örtchen Saksun führt. Eine einspurige Straße führt durch ein verschlafenes und märchenhaftes Tal, in dem das Gras noch grüner scheint, als es sowieso schon ist. Dieser Weg ist wirklich so schön, dass man ihn am besten so langsam wie möglich fährt.

Von Saksun aus kann man noch das Strandörtchen Tjørnuvik besuchen. Achtung: Auf dem Weg dahin kommt man am berühmten Wasserfall und auch dem größten Wasserfall der Färöer Inseln vorbei: Fòssa. Danach geht es auf eine spektakuläre Serpentinenstraße direkt in das Örtchen Tjørnuvik mit seinem schwarzen Sandstrand und dem süßen Sand Café, das die wohl beste Aussicht auf den tobenden Atlantik bietet. Von hier aus kann man übrigens auch die Felsformation Risin und Kellingin begutachten.

Sehenswürdigkeiten: Strandörtchen Tjørnuvik, Wasserfall Fòssa, Örtchen Tjørnuvik

Übernachtung: Gjaargardur Guesthouse in Gjogv

Tag 3: Ab auf die Insel Viðoy zum Enniberg

Nach dem Frühstück in Gjógv geht es weiter in den Norden und zwar in die zweitgrößte Stadt des Landes Klaksvik und dann durch die einspurigen Tunnel auf die Insel Viðoy und in das Örtchen Viðareiði. Denn von hier aus startet eine der schwierigsten Wanderungen der Färöer Inseln: die Wanderung zum Kap Enniberg. Wir empfehlen euch für diese Wanderung einen Guide zu buchen. Wir waren mit Rani unterwegs und waren gerade auf den letzten Metern vorm Ziel und auch beim Weg nach unten froh, einen Experten und Motivationscoach dabei zu haben.

Tag 4: Mit der Fähre nach Kalsoy

Heute geht es noch weiter in den Norden auf die Insel Kalsoy. Die Insel ist nur mit der Fähre zu erreichen. Dafür nimmt man die Fähre Nr. 56 ab Klaksvík nach Syðradalur. In der Hochsaison (vom 1. Mai bis 31. August) fährt die Fähre jeweils um 6:40, 8:00 und um 10:00 Uhr auf die Insel Kalsoy. Zurück geht es dann 15:10, 16:30, 17:35 und 18:50 Uhr. Der Trip nach Kalsoy inklusive Wanderung lässt sich perfekt als Tagestrip planen, sofern ihr eine der ersten beiden Fähren nehmt.

So klappt die Anreise mit der Fähre nach Kalsoy

Am besten seid ihr eine gute Stunde vor Abfahrt der Fähre am Hafen. Hier gibt es drei Warteschlangen: eine für Einheimische, eine für normale Autos und eine für Lastwägen bzw. größere Autos. Da es auf der Fähre nur Plätze für 16 bis 17 Autos gibt, muss man früh genug da sein, um auch einen sicheren Platz an Deck zu bekommen. 15 Minuten vor Abfahrt wird dann jedes Auto filigran eingewiesen. Die Überfahrt dauert ca. 20 Minuten, je nach Wellengang. An Deck ist ein bisschen Platz, um die vorüberziehende Natur zu beobachten. Im Bauch der Fähre gibt es außerdem einen kleinen Aufenthaltsraum mit Bonbon- und Kaffeemaschine.

Tag 5: Mit der Fähre nach Mykines

Ein Ausflug nach Mykines ist ein bisschen wie Lotto. Man weiß nie, ob er wirklich klappt. Wir haben morgens die Fähre ab Sørvágur nach Mykines genommen und sollten eigentlich nach knapp 45 Minuten auf Mykines sein. Leider ist die Fähre nach 20 Minuten umgedreht, da die Wellen im Hafen von Mykines zu hoch waren.

Da Mykines aber zu den größten Highlights der Färöer Inseln gehört, wollten wir die Insel mit in den kleinen Roadtrip einbauen. Gebt der Insel eine Chance und versucht es, mit der Fähre rüberzufahren. Die sichere Variante ist übrigens der Helikopter. Mit dem könnt ihr ab dem Flughafen in Vágar nach Mykines fliegen. Da der Helikopter zu den Standard-Transportmitteln auf Färöer gehört, könnt ihr einen Flug zu recht humanen Preisen buchen.

Auf Mykines könnt ihr zwar alleine wandern gehen, bestenfalls bucht ihr aber schon im Voraus eine Tour bei Go Local. So seid ihr sicher, dass ihr beim Wandern weder die Puffin-Nester zertretet, noch einen wichtigen Spot oder eine spannende Geschichte verpasst. Außerdem wird so der lokale Tourismus unterstützt – und das finden wir immer am wichtigsten!

Unser Alternativvorschlag für ein Tagestrip nach Mykines, ist eine Tour mit diesem Anbieter.

Tag 6: Ab zum Naturspektakel Trælanípa

Direkt am Morgen geht es von Tòrshavn wieder auf die Insel Vágar in Richtung Flughafen. Denn hier versteckt sich unser Lieblingsort auf den Färöer Inseln: der Sørvagsvatn See, der majestätisch über dem Meer thront, und der „Slaves’ Rock“, der auch Trælanípa genannt wird. Beide Spots kann man mit einer wunderbar einfachen Wanderung erreichen. Los geht es im Ort MI∂vágur. Lest hier unseren detaillierten Guide über die Wanderung.

Ihr solltet im Schnitt drei Stunden für die Wanderung einplanen und am besten ein kleines Picknick oben am Berg machen und die Kulisse einfach ein wenig auf euch wirken lassen. Danach geht es wieder zurück nach Tòrshavn, denn die kleine Hauptstadt hat eine ganze Menge zu bieten. Von pittoresken Häusern am Hafen bis hin zum zartesten Lachs.

Tag 7: Mit der Fähre nach Sandoy

Für den letzten Tag könnt ihr euch noch die Insel Sandoy vornehmen, denn die versprüht noch einmal ein ganz anderes Flair, als die anderen Inseln. Dafür nehmt ihr die Fähre ab Skopun. Das Auto könnt ihr mit auf die Fähre nehmen. 20 Minuten dauert die Überfahrt und schon seid ihr in Gamlarætt. Am Hafen von Sandoy befindet sich das Tourismusamt in einem kleinen Container, kann man eigentlich nicht verfehlen. Im Tourismusamt gibt es die besten Infos zur Insel und vor allem die Adressen, an denen am jeweiligen Tag Frühstück, Mittag- oder Abendessen serviert wird. Das gibt es auf Sandoy nämlich immer bei den Einheimischen zu Hause. In unserem Reiseführer für Sandoy findet ihr alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und unsere Lieblingsadressen für Frühstück und Mittagessen.

Sehenswürdigkeiten

Was sind die schönsten Sehenswürdigkeiten auf den Färöer Inseln und welche Highlights solltet ihr nicht verpassen auf eurer Reise? Unten findet ihr eine Auflistung unserer liebsten Spots.

Gasadalur Wasserfall auf den Färöer Inseln
Der Wasserfall Gasadalur wird die erste Sehenswürdigkeit auf Färöer sein, die ihr nach eurer Anreise seht, denn er liegt unweit vom Flughafen entfernt.

Wasserfall Gasadalur

Kurz hinter Bøur, nämlich einmal durch den Tunnel, liegt eines der Highlights der Färöer Inseln und ein kleiner Instagram-Hotspot: der Wasserfall Gasadalur. Ihr findet auf der linken Seite nach dem Tunnel und den Serpentinen einen offiziellen Parkplatz und eine Toilette. Lasst das Auto am besten hier stehen und schlendert den gut ausgeschilderten Weg bis zum Aussichtspunkt auf den Wasserfall Gasadalur.

Insider-Tipp

Da es am Flughafen nur einen kleinen (und recht teuren) Snackstand gibt, empfehlen wir euch das Café Fjørdoy (Google Maps) in Gasadalur. Hier gibt es typisch skandinavische Gerichte und leckere belegte Brote.

Saksun

Saksun ist ein ganz kleines Dorf, das durch seine grasbedeckten Häuser berühmt geworden ist. Mittlerweile ist leider genau dieser Ruhm zu einem Problem geworden. Der komplette Bereich rund um die schöne weiße Kirche von Saksun ist mittlerweile für Touristen gesperrt, da es immer wieder dazu kam, dass Besucher über Trampelpfade zum Strand gelaufen sind. Doch auch abseits vom Strand, sollte man das Dorf besuchen – und zwar allein für den Wasserfall, der hinter den grasbedeckten Häusern vor sich hin plätschert.

Leuchtturm Kallur & Robbenfrau

Zwei Dinge gibt es auf Kalsoy, die man auf gar keinen Fall verpassen sollte: den Leuchtturm Kallur und die Robbenfrau. Wir haben mit der Wanderung zum Leuchtturm angefangen. Vom Fährhafen aus folgt ihr einfach der Straße „nach rechts“ zum Dorf Trøllanes und bleibt so lange drauf bis ihr in einer Sackgasse mit Parkplatz landet. Genau hier startet auch die Wanderung zum Leuchtturm Kallur. Die Robbenfrau könnt ihr auf dem Rückweg zum Fährhafen mit einbauen.

Kalsoy kann man zwar wunderbar individuell erkunden, es gibt jedoch einige Touren, die wir auch geführt wirklich empfehlen können.

Hotel-Tipps

Am besten ihr fahrt direkt nach Tórshavn von hier und verbringt die erste Nacht in der Hauptstadt. Unser Tipp: Hotel Havgrim (Verfügbarkeit checken) mit perfektem Blick über den Hafen und wunderschön maritim eingerichteten Zimmern in Tórshavn.

Essen & Trinken

Wir haben uns für euch durch die Färöer Inseln gefuttert, um euch im Folgenden unsere besten Tipps für die Kulinarik vor Ort geben zu können. Vorhang auf für die besten Adressen zum Essen und Trinken auf den Färöer Inseln.

Brauerei Føroya Bjór in Klaksvik

Was tut nach fünf Stunden Wanderung am Enniberg so richtig gut? Ein Bier. Oder ein Gin. Beides gibt es in der lokalen Brauerei Føroya Bjór in Klaksvik. Die Brauerei ist eine Institution im Land und produziert nicht nur Bier, sondern auch Softdrinks wie die Sisu-Zitronenlimonade und Jolly Coke und Gin und Whisky.

Öffnungszeiten

Mo-Sa 10-17:30 Uhr

Adresse

6CG6+JHM, Klaksvík
Website

Touren

Besichtigungstouren könnt ihr über die Website anfragen.

Fríða Kaffihús in Klaksvik

Bevor es am Nachmittag zurück nach Tòrshavn geht, gibt es noch einen kleines Insidertipp von uns zum Aufwärmen. Im Café Frieda direkt neben dem Hafen in Klaksvik kann man verdammt gute heiße Schokolade trinken (na gut, oder ein Bier aus der lokalen Brauerei).

Öffnungszeiten

Mo-Sa 10-21 Uhr

Adresse

Biskupstorg 5, 700 Klasvik
Website

Anna og Olis Heimablidni
Der Abend bei Anna und Oli ist unheimlich herzlich – und absolut lecker!

Heimablidni bei Anna & Olli

Es gibt Dinge, die so unglaublich typisch für die Färöer Inseln sind, dass man sie auf gar keinen Fall verpassen sollte. Eins davon ist ein sogenannter „Heimablidni“ – ein Abendessen bei Einheimischen zu Hause. Erkundigt euch am besten beim Tourismusamt im Tòrshavn direkt am Anfang eurer Reise über den Heimablidni-Termin für die Woche, in der ihr auf Färöer seid, damit ihr dieses kleine Highlight nicht verpasst. Wir waren bei Anna und Olli zu Hause und wurden einen Abend lang mit einen Fünf-Gänge-Menü und lokalem Bier verwöhnt. Buchen könnt ihr diesen Abend einfach über die Website von Anna und Oli.

Transport

Zwar gibt es Linienbusse und ein wirklich gut ausgebautes Transportsystem auf den Färöer Inseln, jedoch ist es am einfachsten, wenn man vor Ort mit dem eigenen Mietwagen von A nach B fährt. Einige Inseln, wie zum Beispiel die Nordinsel Kalsoy, sind weder mit einem Tunnel noch mit einer Brücke verbunden. Hier verkehrt mehrmals täglich eine Fähre, auf der auch das Auto mitgenommen werden darf.

Inseln, die nicht durch einen Tunnel oder eine Brücke erreicht werden können:

  • Kalsoy: Fährverbindung Nr. 56 ab Klaksvik (mit Auto)
  • Mykines: Fährverbindung 36 ab Sørvágur (ohne Auto)
  • Fugloy: Fährverbindung mit Postschiff Ritan ab Havannasund (ohne Auto)
  • Svinoy: Fährverbindung mit Postschiff Ritan ab Havannasund (ohne Auto)
  • Sandoy: Fährverbindung Nr. 60 ab Gamlarætt (mit Auto)
  • Suðuroy: Fährverbindung 7 ab Tvøroyri (mit Auto)
  • Koltur: keine Verbindung
  • Hestur: Fährverbindung Nr. 60 ab Gamlarætt (mit Auto)
  • Skúvoy: Fährverbindung Nr. 66 ab Sandur (mit Auto)
  • Nólsoy: Fährverbindung ab Tórshavn (mit Auto)

Fragen zu den Färöer Inseln?

Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Tipps in den Kommentaren.

 

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