Krakau Sehenswürdigkeiten: Die 18 schönsten Highlights
Welche Sehenswürdigkeiten in Krakau lohnen sich wirklich? Wir zeigen dir unsere liebsten Highlights und die tollsten Orte für deinen Citytrip.
Du planst einen Städtetrip nach Krakau in Polen und suchst die schönsten Sehenswürdigkeiten? Dann bist du hier genau richtig. Wir zeigen dir die schönsten Orte und verraten dir unsere besten Tipps für Restaurants, Stadtführungen und Ausflüge.
Krakau Sehenswürdigkeiten: Auf einen Blick
- Krakau zählt zu den schönsten Städten Polens und begeistert mit der Altstadt, dem Wawel und dem jüdischen Viertel Kazimierz.
- Wir zeigen dir die schönsten Krakau Highlights – von bekannten Sehenswürdigkeiten bis zu persönlichen Geheimtipps.
- Außerdem bekommst du praktische Tipps für deine Städtereise und erfährst, welche Orte sich wirklich lohnen.
- Gut zu wissen: Krakau war über Jahrhunderte die Residenz der polnischen Könige.
Welche Sehenswürdigkeiten in Krakau gehören zu den Top 10?
Wie viele Tage braucht man für Krakau?
Was sind die Geheimtipps in Krakau?
Was ist typisches Essen in Krakau?
Karte aller Krakau Sehenswürdigkeiten
Damit du deine Route einfach planen kannst, haben wir alle Sehenswürdigkeiten in einer interaktiven Karte markiert.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in der Krakauer Altstadt
Die meisten Sehenswürdigkeiten Krakaus liegen in der Altstadt. Rund um den Hauptmarkt warten beeindruckende Bauwerke, historische Gassen und der weitläufige Planty-Park. Von hier erreichst du auch den Wawel und Kazimierz bequem zu Fuß.
Lass dich ruhig ein wenig treiben. Oft haben wir die schönsten Ecken nicht auf einer Sehenswürdigkeiten-Liste gefunden, sondern in kleinen Gassen und versteckten Innenhöfen.

1. Hauptmarkt (Rynek Główny)
Das musst du wissen: Der Rynek Główny ist das Herz von Krakau und der größte mittelalterliche Marktplatz in Europa. Rund um den Platz reihen sich Sehenswürdigkeiten, Cafés und Restaurants aneinander. Wir hätten uns hier stundenlang auf eine Terrasse setzen und einfach nur das bunte Treiben beobachten können.
Warum lohnt es sich? Am Hauptmarkt spürst du sofort, wie lebendig Krakau ist. Zwischen Straßenmusikern, Pferdekutschen und den vielen Cafés hätten wir uns stundenlang treiben lassen können. Für uns war der Rynek der perfekte Ausgangspunkt, um Krakau zu entdecken.
Unser Tipp: Schau auch am Abend noch einmal vorbei. Wenn die Gebäude angestrahlt werden und sich die Terrassen füllen, ist die Atmosphäre auf dem Hauptmarkt besonders schön.

2. Marienkirche
Das musst du wissen: Die Marienkirche ist das Wahrzeichen des Krakauer Hauptmarkts und fällt schon von außen mit ihren unterschiedlich hohen Türmen auf. Im Inneren erwartet dich mit dem Veit-Stoß-Altar eines der bedeutendsten Schnitzwerke des Spätmittelalters. Zur vollen Stunde erklingt außerdem der berühmte Hejnał, ein traditioneller Trompetengruß.
Warum lohnt es sich? Wir waren total überrascht, wie ruhig es im Inneren plötzlich wird. Kaum betrittst du die Kirche, vergisst du den Trubel auf dem Hauptmarkt sofort.
Schon gewusst? Der Hejnał endet bewusst mitten im Stück – zur Erinnerung an einen Trompeter, der der Legende nach während eines Angriffs ums Leben kam. Unser Tipp: Stell dich zur vollen Stunde an die Żak-Skulptur neben der Kirche. Dort klingt der Trompetengruß zwischen den Gebäuden sogar noch schöner als mitten auf dem Hauptmarkt.

3. Krakauer Tuchhallen
Das musst du wissen: Die Krakauer Tuchhallen gehören zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt und stehen mitten auf dem Hauptmarkt. Wo früher mit Stoffen gehandelt wurde, findest du heute Läden mit Schmuck, Bernstein, Souvenirs und regionalen Produkten.
Warum lohnt es sich? Gekauft haben wir hier am Ende nichts. Die meisten Stände verkaufen klassische Touristen-Souvenirs, die uns nicht besonders angesprochen haben. Ein kurzer Spaziergang durch die Tuchhallen gehört für uns trotzdem einfach dazu.
Unser Tipp: Wir würden die Tuchhallen nicht als eigenes Ziel einplanen. Sie liegen mitten auf dem Hauptmarkt und lassen sich ganz nebenbei erkunden.

4. Adalbertkirche
Das musst du wissen: Die kleine St.-Adalbert-Kirche gehört zu den ältesten Gebäuden Krakaus und wirkt mitten auf dem riesigen Hauptmarkt fast ein wenig fehl am Platz. Sie wurde bereits im 11. Jahrhundert erbaut und stand damit schon hier, bevor der heutige Marktplatz entstand.
Warum lohnt es sich? Zwischen den imposanten Gebäuden hätten wir die kleine Kirche fast übersehen. Genau dieser Gegensatz macht ihren Charme aus. Sie ist einer dieser Orte, an denen man erst auf den zweiten Blick erkennt, wie viel Geschichte in ihnen steckt.
Unser Tipp: Geh einmal um die Kirche herum. Erst dann fällt auf, dass sie leicht schräg zum Hauptmarkt steht.

5. Florianstor & Barbakane
Das musst du wissen: Das Florianstor war jahrhundertelang das wichtigste Stadttor Krakaus und bildet den Auftakt zum Königsweg Richtung Wawel. Zusammen mit der Barbakane und der alten Stadtmauer vermittelt es bis heute einen guten Eindruck davon, wie Krakau im Mittelalter geschützt wurde.
Warum lohnt es sich? Kaum betrittst du durch das Florianstor die Altstadt, bist du mittendrin im historischen Krakau. Uns hat überrascht, wie viel von der alten Stadtbefestigung bis heute erhalten geblieben ist. Für uns gibt es keinen schöneren Start in einen Spaziergang durch die Altstadt als durch das Florianstor.
Unser Tipp: Wirf auch einen Blick auf die Freiluftgalerie an der Stadtmauer. Hier bieten Studenten der Akademie der Bildenden Künste ihre Werke an – eine schöne Abwechslung zu den klassischen Souvenirläden.

6. Peter-und-Paul-Kirche
Das musst du wissen: Die Peter-und-Paul-Kirche war die erste Barockkirche Krakaus und fällt schon von außen mit ihrer prächtigen Fassade und den Apostelfiguren auf. Noch beeindruckender ist aber das Innere mit der hohen Kuppel, kunstvollen Stuckarbeiten und goldenen Verzierungen.
Warum lohnt es sich? Die hohe Kuppel, die hellen Räume und die vielen Verzierungen machen die Kirche überraschend beeindruckend. Wir hätten von außen nie erwartet, dass sie innen so prachtvoll wirkt.
Unser Tipp: Die Kirche liegt direkt auf dem Königsweg zwischen Hauptmarkt und Wawel. Wenn du wenig Zeit hast, reicht auch ein kurzer Blick hinein – trotzdem würden wir die Kirche nicht auslassen.
Wawel – Krakaus Wahrzeichen
Der Wawel gehört für uns zu jedem Krakau-Besuch dazu. Mit dem Königsschloss und der Wawel-Kathedrale warten hier gleich zwei der größten Highlights der Stadt.

7. Königsschloss auf dem Wawel
Das musst du wissen: Das Königsschloss auf dem Wawel war jahrhundertelang die Residenz der polnischen Könige. Heute besuchst du die ehemaligen Prunk- und Privatgemächer, den Arkadenhof und den Kronschatz mit den berühmten Arras-Wandteppichen.
Warum lohnt es sich? Beim Rundgang bekommst du einen guten Eindruck davon, wie die polnischen Könige einst lebten. Es überrascht, wie abwechslungsreich der Rundgang trotz der Größe ist. Hinter fast jeder Tür wartet wieder ein anderer Saal oder Schatz.
Gut zu wissen: Für die einzelnen Ausstellungen gibt es unterschiedliche Tickets. Überlege dir vorher, welche Bereiche dich am meisten interessieren – so sparst du Zeit und Geld.

8. Wawel-Kathedrale
Das musst du wissen: Die Wawel-Kathedrale ist die wichtigste Kirche Polens. Hier wurden über Jahrhunderte die polnischen Könige gekrönt und viele von ihnen auch begraben. Im Inneren erwarten dich prächtige Kapellen, kunstvolle Grabmäler und die Königskrypten.
Warum lohnt es sich? Kaum ein anderer Ort in Krakau macht die Geschichte Polens so greifbar. Zwischen den Grabmälern und Kapellen wird schnell klar, welche Bedeutung die Kathedrale bis heute hat. Selbst wenn du sonst nur selten Kirchen besuchst, lohnt sich ein Blick hinein.
Gut zu wissen: Für den Sigismundturm und die Königskrypten benötigst du ein separates Ticket. Plane den Besuch am besten direkt zusammen mit dem Wawel-Schloss. Danach lohnt sich ein Spaziergang hinunter zur Weichselpromenade.
Kazimierz – das jüdische Viertel entdecken
Direkt südlich der Altstadt liegt Kazimierz – das ehemalige jüdische Viertel von Krakau. Heute treffen hier alte Synagogen auf kleine Galerien, gemütliche Cafés und einige der besten Restaurants der Stadt.
Genau dieser Mix macht Kazimierz für uns zu einem der spannendsten Viertel in Krakau. Während des Jüdischen Kulturfestivals erwacht das Viertel mit Konzerten, Straßenveranstaltungen und kulturellen Events noch mehr zum Leben. Wir hatten das Glück, das Festival während unseres Aufenthalts zu erleben – für uns eines der schönsten Erlebnisse der Reise.

9. Alte Synagoge
Das musst du wissen: Die Alte Synagoge ist die älteste erhaltene Synagoge Krakaus und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Kazimierz. Heute erzählt das Museum die Geschichte der jüdischen Gemeinde und gibt spannende Einblicke in das jüdische Leben, Traditionen und Feste.
Warum lohnt es sich? Wenn du Kazimierz besser verstehen möchtest, bist du hier genau richtig. Nach dem Museumsbesuch haben wir das Viertel mit ganz anderen Augen gesehen.
Unser Tipp: Plane den Besuch der Alten Synagoge direkt während deines Rundgangs durch Kazimierz ein. So lassen sich Museum und die schönen Gassen des Viertels perfekt miteinander verbinden.

10. Remuh-Synagoge und Friedhof
Das musst du wissen: Die Remuh-Synagoge gehört zu den wichtigsten jüdischen Sehenswürdigkeiten in Kazimierz und wird bis heute als Gotteshaus genutzt. Direkt daneben liegt der historische Remuh-Friedhof mit dem Grab des berühmten Gelehrten Rabbi Moses Isserles.
Warum lohnt es sich? Während viele Sehenswürdigkeiten in Krakau vor allem an die Vergangenheit erinnern, wird der jüdische Glaube hier bis heute gelebt. Besonders beeindruckt hat uns die ruhige Atmosphäre auf dem Friedhof. Zwischen den alten Grabsteinen vergisst man schnell, dass man sich mitten in einer Großstadt befindet.
Unser Tipp: Besuche das Grab von Rabbi Moses Isserles (Remuh), bis heute eine wichtige jüdische Pilgerstätte, und schau dir auch die Klagemauer aus zerbrochenen Grabsteinen an. Für eine kleine Pause danach lohnt sich das Café Eszeweria. Von der Dachterrasse hast du einen besonderen Blick auf den Friedhof.

11. Popper-Synagoge
Das musst du wissen: Die Popper-Synagoge liegt versteckt zwischen den Wohnhäusern von Kazimierz und wird leicht übersehen. Einst zählte sie zu den prächtigsten Synagogen Krakaus, wurde im Zweiten Weltkrieg aber schwer zerstört und später restauriert. Heute findest du hier die Buchhandlung Austeria sowie wechselnde Ausstellungen und Kulturveranstaltungen.
Warum lohnt es sich? Wenn du Kazimierz in Ruhe erkundest, lohnt sich ein kurzer Abstecher. Die Popper-Synagoge zeigt, dass das Viertel weit mehr zu bieten hat als seine bekanntesten Sehenswürdigkeiten.
Unser Tipp: Achte im Innenhof auf das farbenfrohe, von Chagall inspirierte Wandbild – viele Besucher laufen daran vorbei.
Event-Tipp
Wenn du deine Reise flexibel planen kannst, besuche Kazimierz während des Jüdischen Kulturfestivals. Anne war schon vor über zehn Jahren zum ersten Mal dort – und auch diesmal war das Festival für uns eines der schönsten Erlebnisse in Krakau.
Podgórze – Krakaus bewegende Geschichte
Hinter der Weichsel liegt Podgórze, ein Stadtteil mit einigen der bewegendsten Erinnerungsorte Krakaus. Hier befinden sich unter anderem der Platz der Ghettohelden und Oskar Schindlers Emaillefabrik.
Uns hat beeindruckt, wie ruhig Podgórze heute wirkt und wie präsent die Geschichte trotzdem an jeder Ecke bleibt.

12. Oskar Schindlers Emaillefabrik
Das musst du wissen: Die ehemalige Emaillefabrik von Oskar Schindler wurde durch den Film Schindlers Liste weltberühmt. Hier rettete Schindler rund 1.100 Juden vor dem Holocaust. Heute erzählt die Ausstellung seine Geschichte und zeigt, wie sich das Leben in Krakau während der deutschen Besatzung veränderte.
Warum lohnt es sich? Originalgetreu nachgebildete Straßenzüge, Wohnungen und persönliche Schicksale machen die Geschichte erstaunlich greifbar. Die Ausstellung hat uns tief beeindruckt.
Gut zu wissen: Reserviere dein Ticket möglichst im Voraus. Das Museum ist sehr beliebt und die Zeitfenster sind gerade in der Hauptsaison oft schnell ausgebucht.

13. Platz der Ghettohelden
Das musst du wissen: Der Platz der Ghettohelden war von 1941 bis 1943 das Zentrum des Krakauer Ghettos. Heute erinnert das Mahnmal mit 70 leeren Metallstühlen an die Menschen, die von hier deportiert oder ermordet wurden. Direkt daneben liegt die Adler-Apotheke, die damals vielen Menschen im Ghetto half.
Warum lohnt es sich? Der Platz gehört zu den eindrucksvollsten Gedenkorten in Krakau. Uns hat besonders bewegt, wie schlicht das Mahnmal gestaltet ist und gerade dadurch seine Wirkung entfaltet. Es ist ein Ort, der zum Innehalten einlädt.
Unser Tipp: Oskar Schindlers Emaillefabrik erreichst du von hier in wenigen Minuten zu Fuß. Beide Orte ergänzen sich perfekt und lassen sich ideal miteinander verbinden.
Unsere Krakau Geheimtipps
Du hast die bekanntesten Sehenswürdigkeiten schon gesehen? Dann zeigen wir dir unsere persönlichen Geheimtipps für Krakau.
14. Krakus-Hügel
Das musst du wissen: Der Krakus-Hügel liegt etwas abseits der Altstadt im Stadtteil Podgórze und zählt zu den schönsten Aussichtspunkten in Krakau. Der Legende nach soll hier der sagenhafte Stadtgründer Krak begraben sein. Von oben blickst du über die Altstadt, den Wawel und bis weit ins Umland.
Warum lohnt es sich? Ehrlich gesagt hätten wir den Krakus-Hügel ohne den Tipp eines Einheimischen nie entdeckt. Heute gehört er zu unseren Lieblingsorten in Krakau. Der Ausblick ist fantastisch und trotzdem geht es hier angenehm ruhig zu.
Unser Tipp: Verbinde den Krakus-Hügel mit einem Spaziergang durch Podgórze. So entdeckst du eine ruhigere Seite von Krakau, die viele Besucher gar nicht auf dem Schirm haben.
15. Museum der Glasmalerei
Das musst du wissen: Das Museum der Glasmalerei gehört zu den eher unbekannten Sehenswürdigkeiten in Krakau. Hier kannst du den Künstlern direkt bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Viele der kunstvollen Kirchenfenster in der Wawel-Kathedrale und der Franziskanerkirche entstehen genau hier.
Warum lohnt es sich? Für uns war das Museum eine echte Überraschung. Es ist faszinierend zu sehen, wie viel Handarbeit und Präzision in jedem einzelnen Glasfenster steckt. Wir hätten nie gedacht, dass wir einer Werkstatt so lange zuschauen würden.
Gut zu wissen: Das Museum kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Buche dir am besten vorab einen Termin.

16. Kleiner Markt
Das musst du wissen: Der Mały Rynek liegt direkt neben dem Hauptmarkt und wird von vielen Besuchern übersehen. Früher wurden hier Fleisch, Fisch und Obst verkauft, heute geht es deutlich ruhiger zu. Rund um den Platz findest du kleine Restaurants, schöne Altstadthäuser und eine entspannte Atmosphäre.
Warum lohnt es sich? Kaum zu glauben, dass der Hauptmarkt nur wenige Schritte entfernt liegt. Genau diese Ruhe hat den Kleinen Markt für uns zu einem der schönsten Plätze in der Altstadt gemacht.
Unser Tipp: Falls du nach dem Spaziergang über den Kleinen Markt Hunger bekommst, können wir dir das Zielony Kredens empfehlen. Für uns gibt es dort die besten Pierogi in Krakau.

17. Weichselpromenade & Wawel-Drache
Das musst du wissen: Die Weichselpromenade zählt für uns zu den schönsten Orten für einen Spaziergang in Krakau. Direkt unterhalb des Wawelhügels läufst du am Fluss entlang und genießt den Blick auf das Königsschloss. Ein Highlight ist der Wawel-Drache, der direkt am Ufer alle paar Minuten Feuer speit.
Warum lohnt es sich? Während sich die meisten Besucher rund um den Hauptmarkt aufhalten, geht es hier deutlich ruhiger zu. Am liebsten wären wir noch viel länger am Fluss sitzen geblieben und hätten einfach den Blick auf den beleuchteten Wawel genossen.
Unser Tipp: Komm kurz vor Sonnenuntergang hierher und spazier ein Stück an der Promenade entlang. Von der gegenüberliegenden Uferseite hast du den schönsten Blick auf den Wawel. Sobald das Schloss langsam beleuchtet wird, herrscht hier eine ganz besondere Atmosphäre.
18. Franziskanerkirche
Das musst du wissen: Die Franziskanerkirche wirkt von außen eher unscheinbar. Im Inneren erwarten dich kunstvolle Wandmalereien und einige der schönsten Jugendstilfenster Krakaus.
Warum lohnt es sich? Wir hätten von außen nie erwartet, wie beeindruckend die Kirche im Inneren aussieht. Sobald das Sonnenlicht durch die bunten Fenster fällt, entsteht eine ganz besondere Stimmung.
Nicht verpassen: Das riesige Buntglasfenster „Gott Vater – Es werde“ von Stanisław Wyspiański gehört für uns zu den beeindruckendsten Kunstwerken in ganz Krakau.

Stadtführungen in Krakau
Krakau kannst du wunderbar auf eigene Faust erkunden. Mit einer Stadtführung lernst du die Stadt aber noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen.
Altstadtführung durch Krakau
Zum ersten Mal in Krakau? Dann ist diese Altstadtführung der perfekte Einstieg. Gemeinsam mit einem Guide erkundest du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und erfährst viele spannende Geschichten über die Stadt.
Für uns der perfekte Einstieg, um Krakau nicht nur zu sehen, sondern auch zu verstehen.
Schindlers Fabrik & jüdisches Ghetto
Wenn dich die Geschichte Krakaus im Zweiten Weltkrieg interessiert, können wir dir diese Führung empfehlen. Gemeinsam mit einem Guide besuchst du die Schindler-Fabrik und das ehemalige jüdische Ghetto.
Wir haben beide Orte selbst besucht – mit einer Führung werden die geschichtlichen Zusammenhänge an den Originalschauplätzen aber noch einmal deutlich greifbarer.
Schindlers Fabrik & Ghetto-Tour buchen
Food Tour durch Krakau
Pierogi, Zapiekanka und ein Glas Kirschlikör – besser kannst du Krakau kaum kennenlernen. Auf dieser Food Tour probierst du typische Spezialitäten und entdeckst die Stadt von ihrer kulinarischen Seite.
Wenn du Krakau auch kulinarisch kennenlernen möchtest, ist diese Tour genau das Richtige.
Abendliche Flussfahrt auf der Weichsel
Krakau wirkt vom Wasser aus noch einmal ganz anders. Bei dieser abendlichen Flussfahrt genießt du den Blick auf den beleuchteten Wawel, Kazimierz und viele weitere Sehenswürdigkeiten.
Für uns der schönste Abschluss nach einem Tag voller Sightseeing.
Die besten Ausflüge ab Krakau
Wenn du etwas mehr Zeit mitbringst, lohnen sich auch Ausflüge rund um Krakau. Besonders diese drei können wir dir empfehlen.

Auschwitz-Birkenau
Auschwitz-Birkenau gehört zu den bewegendsten Ausflugszielen rund um Krakau. Bei einer Führung erfährst du mehr über die Geschichte des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers und die Schicksale der Opfer.
Falls du Auschwitz-Birkenau besuchst, würden wir den Besuch im Rahmen einer Führung planen. So kannst du diesen bewegenden Ort besser verstehen und einordnen.

Salzbergwerk Wieliczka
Das Salzbergwerk Wieliczka ist eines der beliebtesten Ausflugsziele rund um Krakau. Bei einer Führung entdeckst du beeindruckende Salzkammern, unterirdische Seen und die berühmte Kapelle der heiligen Kinga.
Ojców-Nationalpark
Wenn du nach etwas Natur suchst, können wir dir den Ojców-Nationalpark empfehlen. Kaum zu glauben, wie schnell der Trubel der Stadt verschwindet. Schon nach 40 Minuten standen wir plötzlich zwischen Felsen, Burgruinen und dichten Wäldern.
Für uns war das der perfekte Kontrast zu den Tagen in der Stadt.
Tour zum Ojców-Nationalpark buchen
Café- & Restauranttipps in Krakau
Nach einem Tag voller Sightseeing kommt gutes Essen genau richtig. Das sind unsere Lieblingsadressen in Krakau.
- Zapiekanka am Plac Nowy: Wenn du in Kazimierz bist, musst du unbedingt eine Zapiekanka probieren. Eigentlich wollten wir nur eine essen – am Ende wurden es gleich zwei. Der Plac Nowy gilt nicht ohne Grund als die beste Adresse für den Kult-Snack in Krakau. (Google Maps)
- HEVRE: Eines der schönsten Cafés und Restaurants in Kazimierz. Allein das Ambiente in der ehemaligen Synagoge macht HEVRE für uns zu einem besonderen Ort. Perfekt für Frühstück, Kaffee oder Abendessen. (Google Maps)
- Bazaar Bistro: Unser Favorit für Brunch und Mittagessen. Besonders das Reuben Sandwich hat es uns angetan. Dazu ein richtig guter Kaffee und der Tag startet perfekt. (Google Maps)
Das waren unsere liebsten Sehenswürdigkeiten in Krakau.
Fehlt deiner Meinung nach noch ein Ort? Dann schreib uns deinen Tipp gerne in die Kommentare – vielleicht entdecken wir ihn bei unserem nächsten Krakau-Besuch.
Offenlegung: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der Polnischen Fremdenverkehrszentrale in Berlin und deren Partnern: der Stadt Krakau und der Tourismusorganisation von Kleinpolen. Weitere Informationen zu Reisen nach Polen findest du unter www.poland.travel. Weitere Tipps zu Krakau findest du unter www.krakowheritage.com. Mehr über die Region Kleinpolen erfährst du unter www.visitmalopolska.pl.
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