Görlitz-Sehenswürdigkeiten: Diese Highlights solltest du nicht verpassen
Welche Görlitz-Sehenswürdigkeiten solltest du nicht verpassen? Dieser Guide zeigt dir die wichtigsten Highlights der Altstadt, bekannte Wahrzeichen und einen Rundgang für 1–2 Tage durch eine der schönsten Städte Sachsens.

Görlitz in Sachsen zählt zu den am besten erhaltenen historischen Städten in Deutschland – und überrascht auf den ersten Blick. Über 4.000 denkmalgeschützte Gebäude, eine nahezu unversehrte Altstadt und die Lage an der Neiße machen die Europastadt Görlitz/Zgorzelec zu einem echten Ausnahmefall. Viele der wichtigsten Görlitz-Sehenswürdigkeiten liegen dicht beieinander und lassen sich ideal zu Fuß entdecken: vom Untermarkt mit seinen Hallenhäusern über die Peterskirche bis hin zur Altstadtbrücke nach Polen.
Dass die „Perle der Oberlausitz“ heute so außergewöhnlich geschlossen erhalten ist, liegt auch an seiner Geschichte: Die Stadt überstand den Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschadet, und seit 1995 wurden zahlreiche historische Gebäude mit Hilfe eines anonymen Spenders restauriert – insgesamt flossen über zehn Millionen Euro in den Erhalt des Stadtbildes.
Geführter Stadtrundgang durch Görlitz
Görlitz lässt sich gut zu Fuß erkunden – noch besser mit jemandem, der die Stadt wirklich kennt. Bei einer geführten Stadtführung siehst du die wichtigsten Görlitz-Sehenswürdigkeiten und bekommst spannende Hintergründe zur Geschichte.
Auf einen Blick: Görlitz Sehenswürdigkeiten
- Die wichtigsten Görlitz-Sehenswürdigkeiten liegen fußläufig beieinander
- Highlights sind Untermarkt, Peterskirche, Altstadtbrücke und Kaufhaus Görlitz
- Viele Sehenswürdigkeiten lassen sich ideal an 1–2 Tagen entdecken
Görlitz eignet sich perfekt für einen Städtetrip oder Tagesausflug - Neben der Altstadt lohnen sich Museen, Stadtbefestigung und ruhige Orte
- Auch ein Abstecher nach Zgorzelec in Polen ist problemlos möglich
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Lohnt sich ein Besuch in Görlitz?
Görlitz Sehenswürdigkeiten Stadtplan: So orientierst du dich in der Stadt
Wie du in meinem Görlitz-Sehenswürdigkeiten Stadtplan sehen kannst, liegen die meisten Highlights fußläufig in der Altstadt. Diese historische Altstadt rund um Untermarkt und Obermarkt bildet das Herz der Stadt. Von dort erreichst du viele Highlights innerhalb weniger Minuten.
Die wichtigsten Bereiche im Überblick:
- Altstadt: Untermarkt, Obermarkt, Peterskirche, Rathaus, Schönhof
- Östliche Altstadt: Heiliges Grab, Ölberggarten
- Stadtbefestigung: Kaisertrutz, Reichenbacher Turm
- Neustadt/Gründerzeit: Kaufhaus Görlitz, Synagoge
- Nördlicher Stadtrand: Landskron Brauerei
Für die Planung habe ich dir alle Sehenswürdigkeiten in Görlitz in einer übersichtlichen Karte zusammengestellt.
Görlitz Sehenswürdigkeiten für 1–2 Tage
Je nachdem, wie viel Zeit du hast, lässt sich Görlitz entspannt oder sehr ausführlich entdecken. Die Stadt ist kompakt genug, um viele Highlights ohne Stress zu erleben.
Viele dieser Sehenswürdigkeiten in Görlitz werden auch bei geführten Stadtrundgängen angesteuert – eine gute Option, wenn du wenig Zeit hast oder die Stadt lieber mit Hintergrundwissen entdecken möchtest.
Görlitz Sehenswürdigkeiten an 1 Tag
Wenn du nur einen Tag Zeit hast, konzentriere dich auf die Altstadt und die zentralen Highlights:
- Altstadt-Rundgang: Untermarkt, Obermarkt, Peterskirche
- Spaziergang entlang der Neiße
- Kaisertrutz oder Reichenbacher Turm
- Kaufhaus Görlitz (von außen oder Führung)
So bekommst du einen sehr guten Eindruck von Architektur, Geschichte und Atmosphäre der Stadt.
Görlitz Sehenswürdigkeiten an 2 Tagen
Mit zwei Tagen kannst du Görlitz deutlich entspannter erleben und weitere Sehenswürdigkeiten einbauen:
Tag 1
- Altstadt ausführlich erkunden
- Peterskirche und Untermarkt
- Spaziergang zur Stadtbefestigung
- Kaufhaus Görlitz
Tag 2
- Heiliges Grab & Ölberggarten
- Synagoge Görlitz
- Landskron Brauerei
- Optional: Abstecher in die polnische Schwesterstadt Zgorzelec
So deckst du sowohl die klassischen Sehenswürdigkeiten in Görlitz als auch weniger zentrale Orte ab ohne Hektik.
Tipp: Übernachten in der Görlitzer Altstadt
Wer die Görlitz-Sehenswürdigkeiten entspannt entdecken möchte, sollte zentral wohnen. VIA’s Appartements liegen mitten in der Altstadt und sind ideal, um Untermarkt, Peterskirche und Altstadtbrücke bequem zu Fuß zu erreichen.
Sehenswürdigkeiten in Görlitz Altstadt
Die Altstadt ist das Herz von Görlitz und der Grund, warum die Stadt als eine der schönsten Deutschlands gilt. Auf engem Raum triffst du hier auf mittelalterliche Plätze, Renaissance-Fassaden, imposante Kirchen und einzigartige Kaufmannshäuser. Viele der wichtigsten Görlitz-Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Gehminuten auseinander und lassen sich ideal zu Fuß erkunden.

1. Peterskirche St. Peter und Paul
Darum geht’s: Die Peterskirche ist das Wahrzeichen von Görlitz und prägt mit ihrem markanten Doppelturm das Stadtbild über dem Neiße-Tal. Die spätgotische Hallenkirche stammt aus dem 15. Jahrhundert und beeindruckt durch ihre Größe, die klare Architektur und die berühmte Sonnenorgel im Inneren.
Darum musst du hin: Von kaum einem Ort bekommst du ein besseres Gefühl für die Bedeutung Görlitz’ als Handels- und Wohlstandsstadt. Die Kirche thront sichtbar über der Altstadt, innen erwarten dich kunstvolle Altäre und eine der klanglich eindrucksvollsten historischen Orgeln Europas.
Mein Tipp: Plane deinen Besuch so, dass du ein Orgelkonzert miterlebst. Sie finden regelmäßig statt und dauern rund 20 Minuten (Alle Termine). Danach lohnt sich ein kurzer Spaziergang rund um die Kirche für schöne Blicke ins Neiße-Tal.

2. Untermarkt
Darum geht’s: Der Untermarkt ist das historische Zentrum der Altstadt und einer der schönsten Plätze in Görlitz. Umgeben von reich verzierten Hallenhäusern, dem Alten Rathaus, dem Flüsterbogen und markanten Bürgerhäusern wie dem Biblischen Haus wirkt der Platz wie eine Zeitreise ins Mittelalter.
Darum musst du hin: Hier bündeln sich gleich mehrere Sehenswürdigkeiten von Görlitz auf engem Raum. Architektur, Geschichte und Stadtleben gehen nahtlos ineinander über – kein anderer Ort zeigt Görlitz so kompakt und eindrucksvoll.
Mein Tipp: Setz dich in eines der Cafés am Rand des Platzes und beobachte das Treiben. Besonders morgens oder am frühen Abend entfaltet der Untermarkt seinen ganz eigenen Charme. Wenn du Lust auf richtig gute Zimtschnecken hast, dann empfehle ich dir Die Altstadtbäcker. Das Café befindet sich gerade einmal drei Minuten zu Fuß vom Untermarkt.

3. Obermarkt
Darum geht’s: Der Obermarkt ist einer der größten und repräsentativsten Plätze der Görlitzer Altstadt. Umgeben von barocken und renaissancezeitlichen Bürgerhäusern, Brunnen und historischen Gasthöfen zeigt er die Stadt von ihrer großzügigen, wohlhabenden Seite.
Darum musst du hin: Während der Untermarkt dicht und mittelalterlich wirkt, öffnet sich Görlitz hier sichtbar. Der Obermarkt verbindet Handelsgeschichte mit Stadtleben und macht deutlich, wie bedeutend Görlitz über Jahrhunderte war.
Mein Tipp: Achte auf die Uhr der Dreifaltigkeitskirche. Sie schlägt jede Stunde sieben Minuten zu früh. Das ist kein Zufall, sondern erinnert an den Aufstand von 1527. Damals ließ ein Verräter die Uhr zu früh läuten – die Verschwörer stießen bei einer geheimen Versammlung auf die Nachtwachen, und der Aufstand scheiterte.
4. Altes Rathaus & Rathaustreppe
Darum geht’s: Das Alte Rathaus am Untermarkt stammt aus dem 14. Jahrhundert und gehört zu den bedeutendsten Profanbauten der Stadt. Besonders auffällig ist die geschwungene Renaissance-Treppe, die als Meisterwerk ihrer Zeit gilt.
Darum musst du hin: Die Kombination aus Rathaus, Justitia-Statue und historischer Uhr erzählt viel über die Selbstständigkeit und den Reichtum der Stadt im Mittelalter. Hier wurde Recht gesprochen, Handel geregelt und Stadtgeschichte geschrieben.
Mein Tipp: Nimm an einer Führung auf den Rathausturm teil. Von oben hast du einen seltenen Blick auf Untermarkt, Obermarkt und die Dächer der Altstadt. Ein Highlight ist das traditionelle Löwengebrüll während der Führung – und die Aussicht zählt zu den schönsten in Görlitz.

5. Flüsterbogen
Darum geht’s: Der Flüsterbogen ist ein unscheinbares, aber faszinierendes Detail am Untermarkt. Am Haus Untermarkt 22 leicht zu übersehen, leitet die spätgotische Bogenkonstruktion Schallwellen so weiter, dass selbst leises Flüstern über mehrere Meter verständlich bleibt.
Darum musst du hin: Kaum eine Sehenswürdigkeit verbindet Physik, Architektur und Spiel so charmant. Der Flüsterbogen zeigt, dass Görlitz nicht nur große Bauwerke, sondern auch liebevolle Details und überraschende Effekte zu bieten hat.
Mein Tipp: Am besten zu zweit ausprobieren – einer flüstert, der andere hört. Sprich direkt in die Rundung des Bogens, dann funktioniert es erstaunlich gut und sorgt fast immer für erstaunte Gesichter.

6. Görlitzer Altstadt
Darum geht’s: Die Altstadt von Görlitz gilt als größtes zusammenhängendes Denkmalgebiet Deutschlands. Über 4000 denkmalgeschützte Gebäude prägen das Stadtbild – vom Mittelalter über die Renaissance bis zur Gründerzeit.
Darum musst du hin: Statt einzelner Highlights ist die Altstadt selbst die Sehenswürdigkeit. Jede Gasse, jeder Innenhof und jede Fassade erzählt Geschichte. Kein Wunder, dass „Görliwood“ oft als Filmkulisse dient, unter anderem für Inglorious Basterds und Grand Budapest Hotel.
Mein Tipp: Verlass bewusst die Hauptachsen und geh einfach drauflos. Besonders in kleinen Seitenstraßen entdeckst du ruhige Ecken, versteckte Innenhöfe und überraschende Details.

7. Altstadtbrücke Görlitz–Zgorzelec
Darum geht’s: Die Altstadtbrücke verbindet Görlitz mit dem polnischen Zgorzelec und überspannt die Lausitzer Neiße. Sie ist Symbol der Europastadt und ein wichtiger historischer Übergang zwischen zwei Ländern.
Darum musst du hin: Mit wenigen Schritten wechselst du hier das Land und bekommst gleichzeitig einen der schönsten Blicke auf die Altstadt. Kaum eine andere Sehenswürdigkeit macht die besondere Lage von Görlitz so greifbar.
Mein Tipp: Jedes Jahr finden hier und in der Altstadt grenzüberschreitende Kulturveranstaltungen statt – darunter das internationale Straßentheaterfestival ViaThea, bei dem Plätze und Straßen auf beiden Seiten der Neiße zur Bühne werden.

8. Hallenhäuser & Via Regia
Darum geht’s: Die Görlitzer Hallenhäuser sind einzigartige Kaufmannshäuser entlang der historischen Handelsroute Via Regia. Breite Durchfahrten, Kreuzgewölbe und große Innenhöfe zeugen vom einstigen Reichtum der Stadt.
Darum musst du hin: Diese Gebäude findest du in dieser Form fast nur in Görlitz. Sie machen verständlich, warum die Stadt ein wichtiger Knotenpunkt im mittelalterlichen Europa war.
Mein Tipp: Schau dir mindestens ein öffentlich zugängliches Hallenhaus von innen an – etwa in der Brüderstraße 9, im Schlesischen Museum, im Hotel Frenzelhof oder im Biblischen Haus.
Rundgang zu weiteren Görlitz Sehenswürdigkeiten
Nachdem du die Altstadt mit ihren zentralen Highlights erkundet hast, führt dich dieser Rundgang bewusst zu weiteren wichtigen Görlitz-Sehenswürdigkeiten außerhalb des historischen Zentrums. Über Plätze wie den Wilhelmsplatz und den Postplatz öffnet sich Görlitz Richtung Neustadt – mit großzügigerer Architektur, Sakralbauten, Museen und bekannten Filmkulissen.
Wenn du Görlitz abseits der klassischen Highlights entdecken willst, findest du hier meine Insidertipps für Görlitz mit ruhigen Orten und besonderen Perspektiven.

9. Postplatz & Muschelminna
Darum geht’s: Der Postplatz ist das zentrale Bindeglied zwischen Altstadt und Neustadt. Geprägt wird er von Gründerzeitbauten, Verkehrsknotenpunkten und der bekannten Brunnenfigur „Muschelminna“, einem beliebten Wahrzeichen von Görlitz.
Darum musst du hin: Hier zeigt sich Görlitz urbaner und weniger touristisch. Der Platz erzählt vom Wachstum der Stadt im 19. Jahrhundert und bildet einen spannenden Kontrast zur historischen Altstadt.
Mein Tipp: Nutze den Postplatz als Orientierungspunkt. Von hier erreichst du viele weitere Attraktionen bequem zu Fuß oder mit der Straßenbahn. Hier befindet sich außerdem mein liebstes Aparthotel in Görlitz: VIA’S Appartements.

10. Heiliges Grab von Görlitz
Darum geht’s: Das Heilige Grab von Görlitz ist eine originalgetreue Nachbildung der Jerusalemer Grabeskirche in Israel und entstand Ende des 15. Jahrhunderts. Die Anlage liegt etwas außerhalb der Altstadt und besteht aus mehreren Stationen, die den Leidensweg Christi symbolisch nachzeichnen – eingebettet in eine ruhige, fast klösterliche Umgebung.
Darum musst du hin: Kaum eine Sehenswürdigkeit in Görlitz ist so außergewöhnlich. Das Heilige Grab verbindet Architektur, Religion und Landschaft auf eine Weise, die du in Deutschland nur selten findest. Gerade weil es abseits des touristischen Zentrums liegt, wirkt der Ort besonders intensiv und entschleunigend.
Mein Tipp: Kombiniere den Besuch mit einem Spaziergang durch den angrenzenden Ölberggarten. Vormittags oder am frühen Abend ist es hier besonders ruhig und ideal, um die Atmosphäre ohne Trubel auf dich wirken zu lassen.

11. Kaisertrutz
Darum geht’s: Der Kaisertrutz ist ein wuchtiger Rundbau aus dem 15. Jahrhundert und Teil der ehemaligen Stadtbefestigung. Heute beherbergt er ein kulturhistorisches Museum zur Geschichte von Görlitz und der Oberlausitz.
Darum musst du hin: Der Bau selbst ist bereits sehenswert, innen bekommst du einen kompakten Überblick über die Entwicklung der Stadt – ideal, um das Gesehene historisch einzuordnen.
Mein Tipp: Auch ohne Museumsbesuch lohnt sich ein kurzer Stopp für Fotos. Wer tiefer in die Stadtbefestigung eintauchen will, entdeckt mit Ochsenbastei und Ochsenzwinger zwei fast übersehene Relikte abseits der Wege.

12. Reichenbacher Turm
Darum geht’s: Der Reichenbacher Turm ist einer der markantesten Wehrtürme von Görlitz. Er stammt aus dem 14. Jahrhundert und bietet von oben einen weiten Blick über Altstadt, Neustadt und das Umland.
Darum musst du hin: Der Aufstieg ist zwar etwas anstrengend, aber der Ausblick gehört zu den besten der Stadt. Gerade für einen Überblick über einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Görlitz ist er ideal.
Mein Tipp: Informiere dich vorab über die Öffnungszeiten. Der Turm ist nicht dauerhaft zugänglich. Bei klarer Sicht lohnt sich der Aufstieg besonders.

13. Kaufhaus Görlitz
Darum geht’s: Das Jugendstil-Kaufhaus von 1913 ist eines der bekanntesten Gebäude der Stadt. Mit seiner Kuppelhalle, den Galerien und der aufwendigen Gestaltung gilt es als architektonisches Highlight.
Darum musst du hin: Selbst im leeren Zustand wirkt das Gebäude beeindruckend. Viele kennen es aus Filmen – unter anderem diente es als Kulisse für die Filmkomödie Grand Budapest Hotel aus dem Jahr 2014.
Mein Tipp: Wenn Führungen angeboten werden, unbedingt mitnehmen. Nur so bekommst du Zugang zum Innenraum und erfährst die Geschichte hinter dem Bau.

14. Synagoge Görlitz
Darum geht’s: Die Görlitzer Synagoge ist eine der wenigen in Deutschland, die die NS-Zeit weitgehend unbeschadet überstanden hat. Der monumentale Bau verbindet Jugendstil mit orientalischen Elementen.
Darum musst du hin: Die Synagoge ist nicht nur architektonisch bedeutend, sondern auch ein wichtiges Zeugnis jüdischer Geschichte in Görlitz. Heute wird sie wieder für Veranstaltungen genutzt.
Mein Tipp: Schau am besten, ob gerade ein Konzert- oder Event stattfindet – drinnen wartet eine überraschend gute Akustik und eine richtig besondere Atmosphäre.
15. Historischer Nikolaifriedhof
Darum geht’s: Der Historische Nikolaifriedhof gehört zu den ältesten Friedhöfen in Sachsen und wurde bereits im 12. Jahrhundert angelegt. Zwischen alten Bäumen, verwitterten Grabmalen und überwucherten Wegen wirkt der Ort wie aus einer anderen Zeit – ruhig, verwunschen und überraschend atmosphärisch.
Darum musst du hin: Kaum eine Görlitz-Sehenswürdigkeit vermittelt Geschichte so unmittelbar und leise. Der Nikolaifriedhof ist kein klassischer Programmpunkt, sondern ein Ort zum Innehalten. Wer Görlitz jenseits der Fassaden erleben möchte, findet hier eine besondere Tiefe.
Mein Tipp: Komm am späten Nachmittag oder frühen Abend vorbei. Das Licht fällt dann flach durch die Bäume und verstärkt die fast filmische Stimmung dieses besonderen Ortes.
Museen in Görlitz
Görlitz überzeugt nicht nur mit Architektur und Stadtbild, sondern auch mit einer ungewöhnlich dichten Museumslandschaft. Die Wege sind kurz, die Themen vielfältig – ideal, um Geschichte, Kultur und Natur der Region besser zu verstehen.

16. Schlesisches Museum zu Görlitz (Schönhof)
Darum geht’s: Das Schlesische Museum zu Görlitz befindet sich im Schönhof, einem der ältesten Renaissancegebäude der Stadt. Die Ausstellung erzählt die Geschichte Schlesiens von Mittelalter bis Gegenwart – multimedial, fundiert und gut nachvollziehbar.
Darum musst du hin: Wer Görlitz wirklich verstehen will, kommt an diesem Museum kaum vorbei. Hier wird klar, warum die Stadt kulturell und historisch eine Sonderrolle einnimmt, weit über Sachsen hinaus.
Mein Tipp: Plane mindestens 1,5 bis 2 Stunden ein. Besonders lohnend ist der Besuch nach der Altstadtbesichtigung, wenn du die Gebäude und Orte historisch einordnen kannst.
17. Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz
Darum geht’s: Das Senckenberg Museum für Naturkunde widmet sich der Tier- und Pflanzenwelt der Oberlausitz, aber auch globalen Ökosystemen wie Savanne und Regenwald. Präparate, interaktive Stationen und anschauliche Ausstellungen machen Naturwissenschaft hier leicht zugänglich.
Darum musst du hin: Das Museum ist eine der besten Görlitz-Sehenswürdigkeiten für Kinder und Familien, aber auch für Erwachsene überraschend spannend. Es bietet einen starken Kontrast zur historischen Altstadt und zeigt eine ganz andere Seite der Stadt.
Mein Tipp: Ideal bei schlechtem Wetter oder mit Kindern. An bestimmten Tagen im Monat ist der Eintritt frei. Ein kurzer Blick auf die Website vorab lohnt sich.
Das waren meine liebsten Sehenswürdigkeiten in Görlitz.
Kennst du noch andere Highlights in Görlitz oder hast du Fragen? Hinterlasse einen Kommentar.
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