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Die 11 schönsten Orte an der französischen Atlantikküste

Die Atlantikküste in Frankreich steckt voller Highlights. Wir stellen euch die 11 tollsten Orte vor und geben hilfreiche Insidertipps für eure Reiseplanung.

Biarritz an der französischen Atlantikküste

Oh, la France! Wenn es eine Sache gibt, die wir im Frankreich-Urlaub immer wieder machen würden, dann definitiv einen Roadtrip an der französischen Atlantikküste. Während Clemens hier einen großen Teil seiner Kindheit auf etlichen malerisch gelegenen Campingplätzen verbracht hat, hat Anne drei Monate lang in einem Surfcamp in Seignosse gearbeitet. Zeit also, euch endlich mal unsere 11 liebsten Orte an der Atlantikküste in Frankreich vorzustellen.

Hier findest du noch mehr Frankreich-Inspiration

FAQ & Karte: Atlantikküste Frankreich

Im Folgenden findet ihr eine Karte mit unseren liebsten Orten an der französischen Atlantikküste. Kombiniert habt ihr so auch eine perfekte Route, die euch einmal von Norden nach Süden an der Atlantikküste in Frankreich entlangführt. Darunter beantworten wir euch die wichtigsten Fragen zu eurem Urlaub an der Atlantikküste in Frankreich.

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Wo genau ist die französische Atlantikküste?

Die französische Atlantikküste zieht sich von den Pays-de-la-Loire in Höhe der Stadt Pornic über die Region Nouvelle Aquitaine bis an die Grenze zu Spanien.

Wie kommt man am besten an die französische Atlantikküste?

Am einfachsten ist die Anreise mit dem eigenen Auto, da man dann auch vor Ort viel mobiler unterwegs ist. Ihr könnt ansonsten auch einfach nach Bordeaux fliegen und von da an dann mit dem Mietwagen die Gegend unsicher machen.

Was kann man an der französischen Atlantikküste machen?

Die Atlantikküste Frankreichs ist einer, wenn nicht sogar der, Surf-Hotspot Europas. Wer schon immer mal surfen wollte, ist hier richtig. Aber auch und vor allem Profis finden hier verdammt gut Wellen. Ansonsten ist die französische Atlantikküste perfekt für einen Roadtrip, auf dem ihr von Ort zu Ort hüpfen könnt.

Was ist die beste Reisezeit für die französische Atlantikküste?

Auch wenn es immer schön ist, am Atlantik zu sein, hat das Meer natürlich auch seine rauen Seiten. Hier kann es immer stürmisch und recht kühl sein. Dennoch sind vor allem die Monate des Hochsommers (Juni, Juli, August) perfekte Monate für einen Urlaub an der französischen Atlantikküste.

Roadtrip

Ihr plant einen Roadtrip an die Atlantikküste in Frankreich? Denn hier seid ihr für einen Roadtrip genau richtig. Ihr könnt ganz entspannt die komplette Küste abfahren und immer mal wieder einen Stopp einplanen, wenn euch ein Ort oder eine Stadt besonders gut gefällt.

Aber Achtung: In Frankreich ist es strengstens verboten, illegal zu campen. Stellt euch also nicht einfach über Nacht wahllos auf einen Parkplatz eurer Wahl. Ihr werdet dann meist mitten in der Nacht oder früh am Morgen von der Polizei geweckt und müsst hohe Strafen zahlen. Es gibt an der kompletten Küste tolle Campingplätze, an denen ihr auch ein ruhiges Plätzchen findet – versprochen! Tut euch und allen anderen Campern den Gefallen…

La Rochelle an der Atlantikküste in Frankreich
Die Sonnenuntergänge an der französischen Atlantikküste sind einmalig.

Reisetipps

Seid ihr bereit für euer Abenteuer an der französischen Atlantikküste? Für die perfekte Vorbereitung möchten wir euch hier noch ein paar Reisetipps mitgeben.

Anreise

Zu allererst wollen wir euch unsere besten Tipps für eure eigene Planung eurer Reise an die französische Atlantikküste geben. Wie kommt ihr am besten hin? Wo könnt ihr einen Mietwagen buchen und welche Auslüge und Unternehmungen können wir empfehlen?

Am einfachsten kommt ihr von Bordeaux an die französische Atlantikküste. Alternativ könnt ihr natürlich in einer der anderen, größeren französischen Städte fliegen und von dort dann mit dem Zug in Richtung Atlantik fahren. Das Zugnetz in Frankreich ist sehr gut ausgebaut.

Mietwagen

Am einfachsten kommt ihr vor Ort mit dem Mietwagen von A nach B. Wir buchen unsere Mietwagen über CHECK24, da man dort den besten Preisvergleich hat.

Hotels

Ihr seid nicht so die Camperfans und wollt lieber ein Hotel haben, um von dort Tagesausflüge zu machen? Dann können wir euch die folgenden Städte als Basis empfehlen:

Hotel-Tipps

Ganz im Süden: Hotels in Biarritz
Ganz im Norden: Hotels in La Rochelle
Ziemlich zentral: Hotels in Bordeaux

Touren

Wenn ihr Lust habt, noch mehr in das Baskenland einzutauchen, sind die folgenden Touren genau richtig für euch. Wir haben euch dafür vier unserer liebsten Touren an der Atlantikküste von Frankreich herausgesucht.

Aktivitäten & Touren

Ab San Sebastian: Tagestour Biarritz, Baskenküste Frankreich

Erlebt die wunderbare Atmosphäre der baskischen Küste in Frankreich in der Nähe von San Sebastian. Ihr besucht das Fischerdorf Saint Jean de Luz und die beliebte Stadt Biarritz.

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La Rochelle: 2-stündige Sunset Sailing Cruise

Ihr fahrt mit einem Katamaran vom alten Hafen von La Rochelle ab und segelt zwischen den Inseln Ré, Aix und Oléron – dem Sonnenuntergang entgegen.

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2-stündige geführte Tour durch Biarritz

Erkundet Biarritz bei einem 2-stündigen privaten Rundgang. Genießt den Panoramablick auf das Meer und die historischen Monumente, während ihr mehr über die Geschichte dieser einzigartigen Stadt erfahrt.

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Köstlicher Rundgang durch Bayonne

Probiert die Aromen der französischen Küche bei einem geführten Spaziergang durch Bayonne. Probiert Schokolade, Meeresfrüchte, Käse, baskischen Kuchen, hausgemachten Cidre, Wurstwaren und andere einzigartige Produkte der Stadt.

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La Rochelle

Das hübsche Örtchen La Rochelle ist genau so, wie man sich Frankreich vorstellt und deswegen auch einer unserer liebsten Orte an der Atlantikküste Frankreichs. In kleinen Cafés am Meer sitzen tagsüber Leute und schlürfen einen viel zu starken Espresso, am Abend wird dieser gegen einen Wein ausgetauscht, während der Blick auf die untergehende Sonne gerichtet ist. La Rochelle ist einfach schön – vor allem dort, wo die Wellen des Atlantiks gegen die dicken Steinmauern preschen.

Von La Rochelle aus könnt ihr nicht nur super in euren Roadtrip starten, ihr könnt vor allem auch einige Inseln erkunden. Die Inseln d’Oléron und Ré liegen direkt vor La Rochelle und können sogar über eine Brücke erreicht werden.

Unser Tipp für La Rochelle:

Wenn ihr noch einmal eine andere Seite der französischen Atlantikküste kennenlernen wollt, empfehlen wir euch einen Ausflug in den Naturpark Marais Poitevin, von dem man einige Teile auch gern als „Venise Verte“ bezeichnet, also grünes Venedig. Warum? Weil ihr hier eine Menge Kanäle findet, durch die ihr am besten mit einem kleinen Boot schippert.

Soulac-sur-Mer

Das kleine Städtchen Soulac-sur-Mer gehört mit seinen 2.819 Einwohnern zwar nicht zu den größten Städten Frankreichs, definitiv aber zu den schönsten Städten des Lands. Sie befindet sich auf der Halbinsel im Westen der Gironde-Mündung und ist neben dem Atlantik auch bekannt für die Wallfahrerkirche Notre-Dame-de-la-fin-des-Terres.

Am besten lernt ihr das Städtchen auf einem Spaziergang durch die Rue de la Plage kennen, der Haupteinkaufsstraße mit hübschen Boutiquen und einem Flair, der französischer nicht sein könnte.

Lacanau Océan
Lacanau Océan an der Atlantikküste in Frankreich ist der perfekte Urlaubsort

Lacanau Océan

Bekannt ist Lacanau Océan vor allem für eine Sache: für den 15 Kilometer langen Sandstrand, an dem ihr nicht nur gut in der Sonne brutzeln, sondern vor allem auch surfen könnt. Keine Sorge, wer sich nicht für das Meer interessiert bzw. einfach keine Lust auf Surfen hat, kann auch mit dem Rad oder zu Fuß den großen Kiefernwald unsicher machen oder auf dem See segeln gehen.

Insidertipp:

Jährlich im August treffen sich in Lacanau Océan die absoluten Pro-Surfer zum Lacanau Pro. Definitiv die beste Chance, um mal echte Profis im Wasser in Action zu erleben.

Bordeaux

Knapp 600 km von Paris, aber gerade einmal 58 Kilometer ist Bordeaux von Lacanau Océan entfernt. Die Stadt liegt zwar nicht direkt an Atlantikküste in Frankreich, wir finden aber trotzdem, dass sie irgendwie zu einem Trip in diesen Teil Frankreichs gehört – vor allem auch, weil sie die größte Stadt im Umkreis der kleineren schnuckeligen Örtchen am Meer ist.

Was macht Bordeaux besonders? Abgesehen davon, dass man hier verdammt guten Wein trinken kann, lohnt sich auch ein Spaziergang durch Vieux Bordeaux, die Altstadt von Bordeaux. Aber eigentlich kann man Bordeaux als fabelhaftes Gesamtgebilde bestaunen, denn kaum eine andere Stadt ist als komplette Anlage zu gut bewahrt wie Bordeaux. Hier findet ihr eine Menge Sakralbauten und alte Stadttore, die die Stadt zu einem der schönsten geschlossenen historischen Ensembles in ganz Frankreich machen.

Tipp

Schlendert unbedingt mal zum großen Spiegel von Bordeaux, mehr verraten wir nicht…

Dune du Pilat ist eine gut besuchte Sehenswürdigkeit in Frankreich
Die Dune du Pilat gehört zu den größten Sanddünen der Welt.

Dune du Pilat

Wir haben schon in unserem Artikel über die schönsten Sehenswürdigkeiten in Frankreich über die Dune du Pilat gesprochen. Kein Wunder, denn sie ist einfach ein Highlight in Frankreich. Sie gilt als höchste Düne in Europa und lässt sich kaum beschreiben. Wer sie einmal besucht hat, wird vor allem den Weg durch den Wald in Erinnerung behalten. Denn nachdem man eine Weile nur Bäume um sich herum hatte, sticht die Düne plötzlich wie eine Fata Morgana empor.

Die Düne selbst ist 110 Meter hoch, 500 Meter breit und sagenhafte 2,7 Kilometer lang. Die Düne befindet sich im Süden der Stadt Arcachon und ziemlich genau gegenüber vom berühmten Cap Ferret.

Tipp

Wenn ihr die Düne auf einem Trip entlang der Atlantikküste besuchen wollt, könnt ihr z.B. von der nordöstlichen Ecke die Treppe nach oben nehmen. Von hoch oben habt ihr einen perfekten Blick über den Atlantik, das Cap Ferret und die weiten See-Kiefernwälder.

Mimizan in Frankreich
Mimizan gehört zu den Surferparadiesen an der französischen Atlantikküste.

Mimizan

Mimizan ist der perfekte Ort für alle, die Lust auf Natur haben. Hier findet ihr nicht nur einen 10 Kilometer langen Sandstrand, sondern auch einen 340 Hektar großen See und einen riesigen Pinienwald, den ihr zu Fuß oder mit dem Fahrrad unsicher machen könnt. Bekannt ist Mimizan vor allem bei Campern, die hier jährlich die Zeltplätze in Beschlag nehmen – lohnt sich aber auch wirklich!

Übrigens: Wer gern surft, ist in Mimizan genau richtig. Die Wellen hier sind sachte und besonders für Anfänger gut geeignet.

Seignosse

Einen großen Unterschied gibt es zwischen Mimizan und Seignosse nicht, außer, dass Anne hier eine Zeit gearbeitet und gelebt hat. Auch hier handelt es sich um einen typischen kleinen französischen Ort an der Atlantikküste, der stets von Surfern, Vanlifern und Campingplatzbesuchern besucht wird.

Unser Tipp für Seignosse: Genießt auch hier den langen Sandstrand, den ihr nach einem kleinen Spaziergang durch den Wald erreicht. Wer Lust hat, surfen zu lernen, sollte sich im Maranga Surfcamp einbuchen. Anne hat hier einen ganzen Sommer verbracht und kann das komplette Team an Lehrern definitiv empfehlen. Und für alle, die nicht gern surfen: Im „Zentrum“ von Seignosse gibt es ein paar kleine Restaurants, in denen Moules Frites so günstig wie nirgends an der kompletten französischen Atlantikküste sind.

Hotel-Tipps

Tolle Hotels findet ihr auf der Übersichtsseite bei Booking.
Hotels in Seignosse

Sonnenuntergang in Mimizan
Der perfekte Sonnenuntergang in Mimizan an der französischen Atlantikküste.

Soorts-Hossegor

Die Coolness vom Städtchen Soorts-Hossegor lässt sich kaum toppen und genau deswegen gehört der Ort auch auf die Liste der schönsten Orte an der Atlantikküste in Frankreich. Wer nicht direkt als Newbie zwischen der ausgefeilten Surfercrowd auffallen will, sollte den Ort übrigens direkt nur Hossegor nennen, denn so nennen ihn die coolen Kids. Aber was macht Hossegor zu einem Highlight an der französischen Atlantikküste? Ganz einfach: die Wellen. Und genau die ziehen eine Menge Surfer an, die sich am Abend in coolen Bars zum Bierchen treffen.

Tagsüber kann man sonst auch sehr gut durch die kleinen Gassen im Zentrum der Stadt laufen und einige der 150 Boutiquen entdecken, die das ganze Jahr über geöffnet haben. Na, überzeugt?

Ausblick auf den Grand Plage von Biarritz
Der Grand Plage in Biarritz lockt nicht nur Surfer an.

Biarritz

Die wohl am schönsten gelegene Stadt der französischen Atlantikküste ist Biarritz. Das kaiserliche Seebad liegt direkt am Atlantik und wirkt eigentlich wie ein Örtchen, das in eine Art Bucht gebettet wurde. Am Grand Plage bekommt ihr von den vielen Café den besten Blick auf eben diese Bucht und könnt die vielen Surfer beobachten, die hier seit den 50er-Jahren die Küste unsicher machen.

Was man sonst in Biarritz machen kann? Flanieren und richtig gut essen. Schlendert einfach von Café zu Café, von Restaurant zu Restaurant und findet euren ganz eigenen Lieblingsspot in Biarritz. Und wenn ihr euch fragt, warum Biarritz als Kaiserort bezeichnet wird, kommt hier die Antwort: Napoléons Frau Eugénie hat 1854 Biarritz entdeckt und es als einen ihrer Lieblingsorte auserkoren.

Bayonne in Frankreich
Bayonne ist ein ganz besonderer Ort an der französischen Atlantikküste – besonders wegen der berühmten Fête.

Bayonne

Bayonne gehört zu den größten Städten an der Atlantikküste und liegt unweit von der Grenze zu Spanien. Mit ihren 51.411 Einwohnern (Januar, 2018) ist sie definitiv eines der lebendigsten Orte in der kompletten Region – vor allem, wenn die Fête de Bayonne (Website) in vollem Gange ist.

Das große Stadtfest, das jährlich am ersten Wochenende im August beginnt und bis zum Sonntag in der Woche darauf anhält, lockt Tausende Menschen in das kleine Städtchen. Dabei geht es nicht mehr und nicht weniger um das Feiern der Baskenkultur. Dazu gehört komplett weiße Kleidung und ein rotes Accessoires, das entweder ein Tuch, eine Baskenmütze oder andere kleine Dinge sind. In weiß-roter Kleidung schlendert man dann durch die Straßen von Bayonne, trinkt Rotwein und begießt sich gegenseitig damit. Deswegen auch die weiße Kleidung! Zum Rotwein gesellt sich gute Livemusik und eine Stimmung, die richtig zu Frankreich passt.

Keine Lust auf Party? Auch dann lohnt sich ein Besuch der Stadt, um die hübsche Architektur zu bewundern und an den Flüssen Nive und Adour zu entspannen.

San Sebastian in Spanien
San Sebastian ist unglaublich cool – und lockt mit allerbesten Tapas am Abend.

San Sebastian

Theoretisch haben wir mit San Sebastian bereits die französische Atlantikküste verlassen. Trotzdem möchten wir euch diese hübsche spanische Stadt, die direkt an der Grenze liegt, nicht vorenthalten. Wieso? Weil San Sebastian anders ist, als der Rest der Küste. Das liegt zum einen natürlich einfach daran, dass die Stadt zu Spanien gehört und damit ein ganz anderes kulturelles Erbe hat, zum anderen aber auch daran, das die Architektur, der Charme und das Flair fast schon urban wirkt.

Unser Tipp für San Sebastian:

Kommt auf jedenfall am Nachmittag her und verbringt dann einen Abend in der Stadt. Dann könnt ihr euch nämlich durch die vielen kleinen Tapasbars futtern und immer wieder neue Pintxos probieren. Diese findet ihr in San Sebastian übrigens klassisch aufgereiht auf dem Tresen.

Noch Fragen zur Atlantikküste in Frankreich?

Her damit! Wir freuen uns über eure Fragen in den Kommentaren.

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