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César Manrique auf Lanzarote: Die 15 schönsten Sehenswürdigkeiten & Werke

Viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote gehen auf César Manrique zurück. Hier zeigen wir dir die schönsten Werke und Sehenswürdigkeiten von César Manrique auf Lanzarote – inklusive Tipps für deinen Besuch.

Jardin de Cactus auf Lanzarote

Die Kanarische Insel Lanzarote wäre ohne César Manrique eine völlig andere. Viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel – vom Mirador del Río hoch über La Graciosa bis zu Jameos del Agua oder der Fundación César Manrique – gehen direkt auf seine Ideen zurück.

Wenn du Lanzarote wirklich verstehen willst, kommst du an den Werken von César Manrique nicht vorbei. Wir zeigen dir die schönsten Sehenswürdigkeiten, verraten unsere Lieblingsroute und geben praktische Tipps für deinen Besuch.

César Manrique auf Lanzarote: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Bekannteste Werke: Jameos del Agua, Mirador del Río, Jardín de Cactus und die Fundación César Manrique
  • Unsere Lieblingsroute: Cueva de los Verdes → Jameos del Agua → Mirador del Río → Jardín de Cactus
  • Schönste Sehenswürdigkeit: Jameos del Agua
  • Schönster Aussichtspunkt: Mirador del Río
  • Bester Ort, um Manrique zu verstehen: Fundación César Manrique
  • Ideal für: Architektur, Kunst, Natur, Fotospots und Lanzarote-Erstbesucher

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Wer war César Manrique?

César Manrique war ein kanarischer Künstler, Architekt und Umweltschützer. Wie kein anderer prägte er Lanzarote und setzte sich für den Schutz der Insel ein. Viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen Lanzarotes gehen direkt auf seine Ideen zurück.

Wie prägte César Manrique Lanzarote?

Zu den bekanntesten von César Manrique entworfenen Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote gehören Jameos del Agua, der Mirador del Río, die Fundación César Manrique und der Jardín de Cactus.

Schon bei der Ankunft wird klar, welchen Einfluss César Manrique bis heute hat: Der Flughafen trägt seinen Namen – und auf der gesamten Insel begegnet dir seine Handschrift immer wieder. Viele der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Lanzarotes gehen direkt auf ihn zurück.

Manrique hat Lanzarote nicht nur gestaltet, sondern auch vor unkontrolliertem Massentourismus geschützt. Seine Ideen – weiße Häuser, niedrige Bauweise und die enge Verbindung von Architektur und Natur – prägen das Inselbild bis heute.

Krebsskulptur von César Manrique am Eingang des Jameos del Agua auf Lanzarote
Der Krebs ziert den Eingang zum Jameos del Agua

Kunstwerke werden zu Sehenswürdigkeiten

Was César Manrique so besonders macht: Seine Kunst steht nicht im Museum, sondern mitten in der Landschaft. Im Mirador del Río verschmilzt Architektur mit dem Fels, in Jameos del Agua mit einer Vulkanhöhle und an seinen Windspielen mit dem beständigen Passatwind. Genau deshalb sind seine Werke heute weit mehr als Kunstwerke – sie gehören zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Lanzarotes.

Lanzarote als Lebensaufgabe

Viele seiner Werke verstand César Manrique als Geschenk an Lanzarote. Sein Ziel war es, die Schönheit der Insel zu bewahren und zu zeigen, dass sich Tourismus, Architektur und Natur miteinander verbinden lassen.

Sein Einfluss ist bis heute überall spürbar. Viele Orte, die heute zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Lanzarotes gehören, wären ohne ihn kaum vorstellbar.

1992 starb César Manrique bei einem Autounfall nahe seiner Fundación in Tahíche. Sein Vermächtnis aber prägt die Insel bis heute. Nicht ohne Grund erklärte die UNESCO Lanzarote bereits 1993 zum Biosphärenreservat.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten von César Manrique auf Lanzarote

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von César Manrique auf Lanzarote gehören Jameos del Agua, der Mirador del Río, die Fundación César Manrique, der Jardín de Cactus und die Cueva de los Verdes. Die meisten dieser Orte liegen im Norden von Lanzarote und lassen sich gut an einem Tag kombinieren.

Die perfekte César-Manrique-Route:

Cueva de los Verdes → Jameos del Agua → Mirador del Río → Jardín de Cactus → Fundación César Manrique

Unser Favorit ist ganz klar Jameos del Agua. Schon beim ersten Blick auf die türkisfarbene Lagune versteht man, warum dieser Ort für viele als Manriques Meisterwerk gilt. Nirgendwo wird deutlicher, wie perfekt César Manrique Architektur, Kunst und Natur miteinander verbunden hat. Wenn wir Freunden nur eine einzige Manrique-Sehenswürdigkeit auf Lanzarote empfehlen dürften, wäre es diese.

Unsere César-Manrique-Route für einen Tag

  • 09:00 Uhr: Cueva de los Verdes
  • 10:30 Uhr: Jameos del Agua
  • 12:30 Uhr: Mittagessen
  • 14:00 Uhr: Mirador del Río
  • 16:00 Uhr: Jardín de Cactus

Wichtig: Starte möglichst früh am Morgen – besonders im Norden der Insel bist du sonst schnell gleichzeitig mit den großen Tourbussen unterwegs.

Pool im Jameos del Agua auf Lanzarote
Der berühmte Pool gehört zum Jameos del Agua auf Lanzarote
Restaurant im Lavatunnel des Jameos del Agua auf Lanzarote
Im Jameos del Agua kannst du auch in hübschem Ambiente essen

Ausflüge & Touren auf den Spuren von César Manrique

Viele der schönsten Werke von César Manrique lassen sich problemlos mit dem Mietwagen besuchen. Wenn du die Insel lieber mit einem Guide erkunden möchtest, gibt es aber auch einige spannende Touren durch Lanzarote, die sich ganz seinem Leben und Werk widmen.

Aktivitäten

Die beliebteste Tagestour: Auf den Spuren von Manrique

Diese Tour verbindet einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Lanzarotes. Du besuchst unter anderem das Monumento al Campesino, den Mirador del Río, eine Lavaröhre und die Fundación César Manrique.

Tour ansehen

Die Allrounder-Tagestour: Vier Kunstzentren Manriques

Wenn du möglichst viele seiner Werke an einem Tag sehen möchtest, ist diese Tour ideal. Auf dem Programm stehen unter anderem der Jardín de Cactus, der Mirador del Río, Jameos del Agua, die Cueva de los Verdes und die Fundación César Manrique.

Tour ansehen

Die kleine Tour: César Manrique & Teguise

Diese kompakte Tour kombiniert den Jardín de Cactus und die Fundación César Manrique mit einem Besuch der historischen Inselhauptstadt Teguise. Perfekt, wenn du nur einen halben Tag Zeit hast.

Tour ansehen

Jameos del Agua

Jameos del Agua ist für uns das beeindruckendste Werk von César Manrique auf Lanzarote. Kaum zu glauben, dass die Insulaner den heute so zeitlos wirkenden Lavatunnel einst als Müllkippe nutzten. Ab 1966 verwandelte Manrique die karge Vulkanlandschaft in eine einzigartige Kunst- und Kulturstätte, die bis heute Besucher aus aller Welt anzieht.

Der Künstler gestaltete den Hohlraum an verschiedenen Stellen um und verschmolz Architektur und Natur miteinander. So entstanden ein Auditorium mit 600 Sitzplätzen, Restaurants zwischen Vulkanstein und subtropischen Pflanzen sowie zahlreiche Plätze zum Verweilen.

Alles umringt das Zentrum der Anlage: eine Salzwasserlagune. Sie beherbergt eine blinde Albino-Krebs-Art, die sonst nur in Tiefen von rund 2.000 Metern am Ozeangrund lebt. Die weißen Albino-Krebse zählen zu den bekanntesten Tieren der Höhlen von Lanzarote und kommen weltweit nur an wenigen Orten vor. Zusätzlich wurde im Außenbereich ein geschwungener Pool mit türkisfarbenem Wasser integriert, der den Ort fast surreal wirken lässt.

Lohnt sich das?

Ja, unbedingt. Wenn wir nur eine einzige Sehenswürdigkeit von César Manrique auf Lanzarote empfehlen dürften, wäre es Jameos del Agua. Nirgendwo wird deutlicher, wie perfekt er Architektur, Kunst und Natur miteinander verbunden hat.

Unser Tipp

Komm möglichst früh am Morgen oder später am Nachmittag – tagsüber wird es hier schnell voll. Stimmungsvoll wird es am Abend bei Veranstaltungen, wenn die Anlage beleuchtet ist und deutlich ruhiger wirkt.

Eintritt

10 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Kinder von 7 bis 12 Jahren

Öffnungszeiten

Täglich 10:00 bis 18:30, Di-Sa auch von 19:00 bis 24:00 Uhr
Besuchsdauer: Etwa 1 Stunde ohne Besuch des Restaurants

Adresse

LZ 204, Parcela 109, Carretera Arrieta – Órzola S/N Lanzarote

Fischskulptur vor dem Mirador del Río auf Lanzarote
Die Fischskulptur ziert den Eingang zum Mirador del Río
Innenraum des Restaurants im Mirador del Río
Selbst das Restaurant im Mirador del Río ist ein kleines Architektur-Highlight

Mirador del Río

Der Mirador del Río zählt für uns zu den schönsten Aussichtspunkten auf Lanzarote. Hoch oben auf dem Famarakliff gelegen, bietet er einen spektakulären Blick auf La Graciosa und die kleinen Inseln des Chinijo-Archipels. An klaren Tagen wirkt La Graciosa von hier oben zum Greifen nah.

Das eigentlich Faszinierende ist jedoch die Aussichtsplattform selbst. César Manrique baute sie nicht auf den Felsen, sondern direkt in ihn hinein. Das Gebäude ist so geschickt in die Landschaft integriert, dass es mit dem Lavagestein zu verschmelzen scheint. Besucher werden von einem riesigen Panoramafenster, einem Café mit Aussicht und den für Manrique typischen Details aus Naturstein und Pflanzen begrüßt.

Der Mirador del Río liegt rund 400 Meter über dem Meer und bietet einen weiten Blick über La Graciosa sowie die Nachbarinseln Montaña Clara, Alegranza, Roque del Oeste und Roque del Este. Kaum ein anderer Ort vermittelt die Weite und Schönheit Lanzarotes so eindrucksvoll.

Lohnt sich das?

Definitiv. Der Mirador del Río gehört für uns zu den schönsten Aussichtspunkten auf Lanzarote. Allein der Blick auf La Graciosa macht den Besuch lohnenswert.

Unser Tipp

Nicht nur auf die Außenterrasse gehen, sondern unbedingt auch über die Wendeltreppe aufs Dach des Miradors steigen. Am schönsten ist der Besuch bei klarer Sicht und kurz vor Sonnenuntergang.

Eintrittspreis

5 Euro für Erwachsene; 2,50 Euro für Kinder von 7 bis 12 Jahren

Öffnungszeiten

Täglich 10:00-16:40 Uhr; Schließzeit des Zentrums: 17:00 Uhr
Geschätzte Besuchsdauer: 30 Minuten fürs reine Sightseeing

Adresse

Diseminado Orzola, 1

Fundación César Manrique

Die Fundación César Manrique ist einer der besten Orte, um sein Werk wirklich zu verstehen. Hier befindet sich auch das berühmte Vulkanhaus von César Manrique, das direkt in mehrere Lavablasen gebaut wurde. Kaum ein anderer Ort zeigt so eindrucksvoll, wie César Manrique Kunst, Architektur und Natur miteinander verbinden wollte.

Die Stiftung beherbergt zahlreiche Werke von Manrique selbst sowie Arbeiten von Künstlern wie Picasso, Miró, Tàpies oder Jesús Soto. Die eigentliche Attraktion ist jedoch das außergewöhnliche Wohnhaus, das Manrique nach seiner Rückkehr aus New York errichten ließ.

Das sogenannte Vulkanhaus wurde in fünf natürliche Lavablasen gebaut, die durch Tunnel miteinander verbunden sind. Der Legende nach kam Manrique die Idee dazu, als er an dieser Stelle einen Feigenbaum aus einem erkalteten Lavafeld ragen sah. Noch heute gehört das Haus zu den beeindruckendsten Beispielen seiner Architektur auf Lanzarote.

Bevor du weiterliest: Die Fundación César Manrique und das Casa Museo werden oft verwechselt. Die Fundación in Tahíche zeigt vor allem Manriques Werk und sein berühmtes Vulkanhaus. Das Casa Museo in Haría ist persönlicher und zeigt, wie der Künstler zuletzt gelebt hat. Wenn du nur Zeit für einen der beiden Orte hast, würden wir uns für die Fundación entscheiden.

Lohnt sich das?

Ja. Wenn du verstehen möchtest, warum César Manrique Lanzarote bis heute prägt, solltest du die Fundación besuchen. Kein anderer Ort vermittelt sein Denken und seine Architektur so gut.

Unser Tipp

Nimm dir Zeit für den Rundgang durch die Lavablasen unter dem Haus. Genau dort wird am deutlichsten, warum die Fundación für viele das beeindruckendste Werk von César Manrique auf Lanzarote ist.

Eintritt

10 Euro für Erwachsene, 3 Euro für Kinder

Öffnungszeiten

Täglich 10:00-18:00 Uhr

Adresse

C. Jorge Luis Borges, 16, 35507 Tahiche
Website

Weitere Sehenswürdigkeiten von César Manrique auf Lanzarote

Jardín de Cactus

Früher befand sich hier ein stillgelegter Steinbruch, heute gehört der Jardín de Cactus zu den schönsten Orten auf Lanzarote. 1991 verwandelte César Manrique die karge Mulde bei Guatiza in einen riesigen Kakteengarten mit mehr als 4.500 Kakteen aus aller Welt.

Über Terrassen führt der Weg durch die Anlage vorbei an Kakteen in allen Formen und Größen. Mal wirken sie wie Kunstwerke, mal wie bizarre Skulpturen. Genau das macht den Reiz des Jardín de Cactus aus. Wie kaum ein anderes Werk zeigt er Manriques Idee, Architektur und Natur miteinander zu verbinden.

Schon am Eingang begrüßt Besucher die acht Meter hohe Kaktusskulptur aus Eisen, die César Manrique selbst entwarf. Im Inneren geht es dagegen deutlich ruhiger zu als in Jameos del Agua oder am Mirador del Río. Gerade das macht den besonderen Charme des Gartens aus.

Lohnt sich das?

Ja, vor allem wenn du ruhige Orte magst. Der Jardín de Cactus ist weniger spektakulär als Jameos del Agua oder der Mirador del Río, dafür aber einer der entspanntesten und schönsten Orte auf Lanzarote.

Unser Tipp

Über dem Kakteengarten befindet sich ein Café mit Aussicht. Noch schöner ist der Blick von der begehbaren Windmühle, die über der Anlage thront.

Tickets

6,50 Euro für Erwachsene; 3,25 Euro für Kinder zwischen 7 und 12 Jahren

Öffnungszeiten

Täglich 10:00-17:45 Uhr; 15.07.-15.09 schon um 09:00 Uhr
Restaurant: 11:00-16:00 Uhr

Adresse

Av. Garafía, 35544 Guatiza

Schild am Eingang zur Cueva de los Verdes auf Lanzarote
Das Schild weist den Weg zur Cueva de los Verdes

Cueva de los Verdes

Die Cueva de los Verdes gehört zu den spannendsten Erlebnissen auf Lanzarote. Wer die Höhle betritt, taucht in eine fast surreale Welt aus Licht, Farben und erkaltetem Lavagestein ein.

Die Höhle entstand vor rund 3.000 Jahren durch den Ausbruch des Montaña Corona. Während die Oberfläche des Lavastroms bereits abkühlte, floss die Lava im Inneren weiter und hinterließ eine kilometerlange unterirdische Röhre.

Das acht Kilometer lange Höhlensystem ist nur im Rahmen einer Führung zugänglich. Die Tour dauert rund 45 Minuten und lebt vor allem von der besonderen Lichtstimmung. Durch eine Einsturzöffnung geht es zunächst 50 Meter in die Tiefe, bevor man durch die karge Vulkanlandschaft im Inneren der Höhle läuft.

Für die Beleuchtung der Cueva de los Verdes waren César Manrique und der kanarische Künstler Jesús Soto verantwortlich. Viele Besucher erinnern sich später weniger an die Höhle selbst als an die besondere Atmosphäre, die durch die Lichtinszenierung entsteht. Erst das Zusammenspiel aus Licht und Fels macht die Höhle zu einem fast surrealen Ort.

Konzerte in der Cueva de los Verdes:

Bis zu 300 Zuschauer finden im Konzertbereich des Lavatunnels Platz, der vor allem für Orchester und Klassik-Konzerte eine außergewöhnliche Akustik bietet. Informationen zu Veranstaltungen findest du auf der Website des CACT.

Lohnt sich das?

Auf jeden Fall. Die Cueva de los Verdes gehört zu den beeindruckendsten Naturerlebnissen auf Lanzarote. Vor allem die Lichtinszenierung macht den Besuch zu etwas Besonderem.

Unser Tipp

Am besten die Zeiten der Tourbusse vermeiden und besser früh morgens oder am späten Nachmittag kommen. Eine Jacke braucht man nicht, denn in der Höhle kühlt es sich kaum ab.

Eintritt & Touren

Eintritt: 10 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Kinder (7-12 Jahre)
Geführte Touren starten alle 30 Minuten und dauern 45 Minuten

Öffnungszeiten

Täglich von 10:00-16:00 Uhr (15.07.-15.09. bis 18:00 Uhr). Letzte Führung um 17:00 Uhr bzw. 18 Uhr
Touren: Geführte Touren starten alle 30 Minuten und dauern 45 Minuten

Adresse

Da das Naturhighlight keine richtige Anschrift hat, findest du hier den passenden Google-Maps-Pin.

Eingang zum Casa Museo César Manrique in Haría
Im Casa Museo in Haría lebte César Manrique bis zu seinem Tod
Schild am Casa Museo César Manrique in Haría
Im Casa Museo erfährst du mehr über das Leben von César Manrique

Casa Museo César Manrique

Wenn du César Manrique nicht nur sehen, sondern verstehen willst, ist das Casa Museo César Manrique einer der spannendsten Orte auf Lanzarote. Das ehemalige Wohnhaus des Künstlers liegt im Palmendorf Haría im Norden der Insel und gewährt einen sehr persönlichen Einblick in sein Leben und Schaffen.

Von 1988 bis zu seinem Tod im Jahr 1992 lebte und arbeitete César Manrique hier. Viele Besucher suchen nach dem César Manrique House auf Lanzarote – gemeint ist meist entweder die Fundación César Manrique in Tahíche oder dieses deutlich privatere Haus in Haría.

Eingebettet in das Tal der tausend Palmen strahlt das Anwesen eine besondere Ruhe aus. Palmen, Lavasteine, weiße Mauern und viel natürliches Licht schaffen eine Atmosphäre, die perfekt zu Manriques Verständnis von Architektur passt. Sein Rückzugsort verbindet die traditionelle Bauweise Lanzarotes mit seinem unverwechselbaren Stil.

Besonders sehenswert sind der mit Lavasteinen gepflasterte Zitronenhof, die lichtdurchfluteten Wohnräume und das große Atelier, in dem Manrique bis zu seinem Tod arbeitete. Anders als in der Fundación erlebt man hier nicht den berühmten Künstler, sondern den Menschen César Manrique.

Hier hat man tatsächlich das Gefühl, als hätte César Manrique das Haus nur für einen kurzen Spaziergang verlassen. Genau das macht das Casa Museo für viele zum emotionalsten seiner Werke auf Lanzarote.

Unser Tipp

Ein Ausflug nach Haría lohnt sich am meisten am Samstag zum Kunsthandwerksmarkt am Plaza León y Castillo. Er findet von 09:00 bis 14:30 Uhr statt.

Eintritt

Erwachsene 10 Euro, Kinder bis 12 Jahre 1 Euro

Öffnungszeiten

Täglich 10:30-18:00 Uhr

Adresse

C. Elvira Sánchez, 30, 35520 Haría
Website

In den Fels gebautes LagOmar Museum auf Lanzarote
Das LagOmar gehört zu den außergewöhnlichsten Bauwerken auf Lanzarote

LagOmar Museum

In dem kleinen Ort Nazaret bei Teguise wartet einer der außergewöhnlichsten Orte auf Lanzarote: das LagOmar. Das in einen ehemaligen Vulkansteinbruch gebaute Anwesen wurde von César Manrique gemeinsam mit Jesús Soto gestaltet und gilt heute als Meisterwerk vulkanischer Architektur.

Berühmt wurde das LagOmar vor allem durch seine Verbindung zu Omar Sharif. Der Hollywood-Schauspieler soll die Villa während der Dreharbeiten zu „Die geheimnisvolle Insel“ gekauft haben – und noch am selben Tag bei einer Partie Bridge wieder verloren haben. Der Legende nach verließ er Lanzarote daraufhin verärgert und kehrte nie zurück.

Heute führen Treppen, Tunnel, Höhlen und Terrassen durch das direkt in den Fels gebaute Anwesen. Zeitgenössische Kunst trifft auf vulkanische Architektur und schafft eine Atmosphäre, die man auf Lanzarote kein zweites Mal findet. Auch wenn das LagOmar offiziell ein Museum ist, kommen viele Besucher vor allem für die außergewöhnliche Kulisse und einen Drink in der beliebten Höhlenbar „La Cueva“.

Tickets

Eintrittskarten für das Museo Lagomar

Kaufe dein Ticket für das beliebte Museum einfach vorab online.

Tickets buchen

Unser Tipp

Unbedingt für einen Drink bleiben. Im Eintrittspreis ist ein Getränk inbegriffen.

Eintritt

8 Euro für Erwachsene

Öffnungszeiten

Täglich 10:00-18:00 Uhr (letzter Einlass 17:30 Uhr)

Adresse

C. los Loros, 2, 35539 Nazaret
Instagram

El Diablo

Ganz ehrlich: Für das Essen würden wir nicht hierherfahren. Für die Architektur und die Aussicht aber schon. Das Restaurant El Diablo gehört zu den ungewöhnlichsten Orten auf Lanzarote. Es wurde von César Manrique entworfen und liegt mitten im Timanfaya-Nationalpark. Allein die Lage macht einen Besuch schon lohnenswert.

Von der Zufahrtsstraße an der LZ-67 kommend, zahlt man erst den Eintritt am Kassenhäuschen, bevor man anschließend mit Reisebussen rund 40 Minuten durch die Vulkanlandschaft fährt – begleitet von Erklärungen über Lautsprecher in Spanisch, Englisch und Deutsch.

Erst danach besucht man das Restaurant El Diablo, das aus der Feder von César Manrique in der Vulkanlandschaft des Timanfaya-Nationalparks gebaut wurde – oder vielmehr darüber. Denn das Gebäude thront wie ein Ufo über der bizarren Landschaft und bietet durch eine durchgängige Glasfront weite Ausblicke bis zum Meer bei den Felsen von Los Hervideros.

Hier kann man im Ambiente Manriques über Lavadampf geröstete Hühnchen verspeisen. Die eigentliche Attraktion ist jedoch der berühmte Vulkangrill. Es gibt wohl kaum ein Restaurant auf der Welt, in dem das Essen direkt über der Hitze eines Vulkans zubereitet wird.

Unser Tipp

Die besondere Architektur des Restaurants lohnt einen Besuch, weniger das recht teure Lava-Hühnchen.

Eintritt

Keiner, man muss aber den Eintritt in den Timanfaya Nationalpark zahlen. Erwachsene zahlen 12 Euro, Kinder von 7 bis 12 Jahren zahlen 6,00 Euro; ab 15 Uhr 20 % Rabatt auf den Eintrittspreis.

Öffnungszeiten

Café: 9:30-16:45 Uhr; Restaurant: 12:00-16:00 Uhr

Adresse

Montaña del Fuego, Carretera general Yaiza-Tinajo s/n, 35570, Diseminado Islote Hilario, 1, 35560 Tinajo

Weitere Werke von César Manrique auf Lanzarote

Hotel Meliá Salinas – César Manriques Hotel auf Lanzarote

In einem Werk von César Manrique übernachten? Auf Lanzarote ist das tatsächlich möglich. Das heutige Meliá Salinas in Costa Teguise gehört zu den wenigen Hotels der Insel, an deren Gestaltung Manrique beteiligt war. Für das 1977 eröffnete Hotel entwarf er die tropische Gartenanlage und die außergewöhnlichen Poollandschaften.

Noch heute ist sein Stil deutlich zu erkennen: Palmen, Lavasteine, Wasserflächen und die harmonische Verbindung von Architektur und Natur erinnern an viele seiner bekanntesten Werke auf Lanzarote. Wenn du stilecht in einem Manrique-Hotel übernachten möchtest, bist du hier genau richtig.

Hotel-Tipp

Hotel Meliá Salinas

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Monumento al Campesino inmitten der Lavafelder Lanzarotes
Das Monumento al Campesino gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Lanzarotes

Monumento a la Fecundidad

Das Monumento a la Fecundidad (Fruchtbarkeitsdenkmal) gehört zu den bekanntesten Werken von César Manrique außerhalb der großen Sehenswürdigkeiten. Die weiße Skulptur steht in einem Kreisverkehr bei San Bartolomé, dem geografischen Mittelpunkt Lanzarotes. Wer mit dem Mietwagen über die Insel fährt, kommt fast zwangsläufig hier vorbei.

Schon von Weitem fällt das markante Bauwerk ins Auge. Erst aus der Nähe wird deutlich, wie groß die Skulptur tatsächlich ist. Wie viele seiner Werke schuf Manrique auch dieses Denkmal, um Lanzarote eine unverwechselbare Identität zu geben – und das ist ihm gelungen.

Direkt daneben befindet sich das Casa-Museo del Campesino. Mit dem Denkmal und dem angeschlossenen Bauernmuseum würdigte Manrique die Menschen, die Lanzarote unter schwierigsten Bedingungen bewirtschafteten. Erst sie entdeckten, dass die porösen Lavasteine Feuchtigkeit speichern und so den Anbau auf der trockenen Vulkaninsel überhaupt ermöglichen. Wenn du hier ohnehin vorbeikommst, lohnt sich ein kurzer Stopp.

Unser Tipp

Genaues Hinsehen lohnt sich. Denn auch das Denkmal gilt den Bauern von Lanzarote. Tatsächlich besteht der Bau aus Wassertanks von alten Fischerbooten.

Öffnungszeiten des Casa-Museo del Campesino

Täglich 10:00-18:00 Uhr; Restaurant: 12:00-16:00 Uhr

Adresse

Ctra. Arrecife a Tinajo, 8, 35559 Mozaga

Windspiele

Zu den bekanntesten Werken von César Manrique auf Lanzarote gehören seine Windspiele. Dafür nutzte er die fast ständig wehenden Passatwinde der Insel und schuf farbenfrohe Mobiles, die sich bis heute im Wind drehen.

Die Windspiele stehen meist auf Kreisverkehren oder an Ortseingängen und sind über ganz Lanzarote verteilt. Jede Skulptur besitzt eine eigene Form und bewegt sich dadurch unterschiedlich im Wind. Besonders bekannt ist das bronzefarbene „Juguete del Viento“ in Arrieta, das durch den Passatwind fast ständig in Bewegung ist.

Viele Besucher fahren an den Windspielen einfach vorbei. Dabei gehören sie zu den Werken, die Lanzarote bis heute prägen und zeigen, wie es César Manrique gelang, Kunst und Natur miteinander zu verbinden. Ein besonders markantes Windspiel steht in Tahíche an der Kreuzung der Straßen LZ-1 und LZ-10 – ganz in der Nähe der Fundación César Manrique. Es wurde nach seinem Tod im Jahr 1992 zu seinem Gedenken aufgestellt.

BMW Art Car

Die meisten Werke von César Manrique stehen auf Lanzarote. Eines seiner ungewöhnlichsten Projekte findet man jedoch in München. 1990 gestaltete er einen BMW 730i zum sogenannten BMW Art Car um, das heute im BMW Museum ausgestellt ist.

Schon zuvor hatte Manrique einen Seat Ibiza künstlerisch gestaltet. Beim BMW wollte er seine Vorstellung von Bewegung sichtbar machen. Leuchtende Farben und geschwungene Linien lassen das Auto wirken, als würde es selbst im Stillstand durch den Raum gleiten.

Wer Manriques Architektur auf Lanzarote kennt, erkennt viele seiner typischen Gestaltungselemente sofort wieder. Das BMW Art Car zeigt, dass sich seine Ideen nicht nur auf Häuser, Gärten und Aussichtspunkte beschränkten, sondern sogar auf Autos übertragen ließen.

Castillo de San José

Nicht alle Werke von César Manrique entstanden mitten in der Vulkanlandschaft. In Arrecife verwandelte er 1975 das historische Castillo de San José in das Museum für zeitgenössische Kunst (MIAC, Museo Internacional de Arte Contemporáneo).

Bis heute werden hier Werke bedeutender spanischer Künstler wie Joan Miró, Manolo Millares und natürlich von César Manrique selbst ausgestellt. Besonders spannend ist die Verbindung aus der alten Militärfestung und moderner Kunst, die typisch für Manriques Umgang mit historischer Architektur ist.

Wenn du neben seinen berühmten Sehenswürdigkeiten auch seine Leidenschaft für Kunst entdecken möchtest, lohnt sich ein Besuch des Museums.

Eintritt

Erwachsene: 4 Euro. Kinder: 2 Euro (7-12 Jahre)

Öffnungszeiten

Täglich 11:00-18:00 Uhr

Adresse

Ctra. los Castillos, 35500 Arrecife
Website

Bodegas El Grifo

César Manriques Einfluss reicht auf Lanzarote sogar bis in die Welt des Weins. Für das traditionsreiche Weingut El Grifo entwarf er den markanten Drachen, der bis heute das Logo der Bodega prägt.

Die Besitzer erzählen noch immer stolz, dass Manrique ein Freund der Familie gewesen sei. Das zeigt, wie eng der Künstler mit vielen Menschen und Projekten auf Lanzarote verbunden war. Sein Einfluss beschränkte sich nicht nur auf Architektur und Kunst, sondern prägte auch das Erscheinungsbild zahlreicher Unternehmen der Insel.

Wenn du El Grifo besuchst, begegnest du damit nicht nur einem der bekanntesten Weingüter Lanzarotes, sondern auch einem eher unbekannten Werk von César Manrique.

Öffnungszeiten

Täglich 10:00-18:00 Uhr

Adresse

Carretera, LZ-30, Km 11, 35559 San Bartolomé
Website

Centro de Innovación Cultural „El Almacén“

Nicht jedes Werk von César Manrique besteht aus Aussichtspunkten, Gärten oder Gebäuden. Mit El Almacén schuf er 1974 in Arrecife einen Ort für Kunst, Kultur und kreative Begegnungen.

Dafür kaufte Manrique zwei historische Gebäude aus dem 19. Jahrhundert und ließ sie zu einem kulturellen Treffpunkt umbauen. Gemeinsam mit Künstlern wie Luis Ibáñez und Pepe Dámaso entstand ein Zentrum für Ausstellungen, Konzerte, Theater und zeitgenössische Kunst – etwas völlig Neues für Lanzarote zu dieser Zeit.

Bis heute gilt El Almacén als eines der wichtigsten Kulturzentren der Insel. Wer verstehen möchte, wie sehr César Manrique das kulturelle Leben Lanzarotes geprägt hat, sollte diesen Ort nicht übersehen.

Öffnungszeiten

Mo-Fr 10:00-21:00 Uhr, Sa 10:00-14:00 Uhr

Adresse

C. José Betancort, 33, 35500 Arrecife
Website

Häufige Fragen zu César Manrique auf Lanzarote

Welche Manrique-Sehenswürdigkeiten sollte man auf keinen Fall verpassen?

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von César Manrique auf Lanzarote gehören Jameos del Agua, der Mirador del Río, die Fundación César Manrique, der Jardín de Cactus und das Restaurant El Diablo im Timanfaya-Nationalpark.

Kann man die wichtigsten Manrique-Sehenswürdigkeiten an einem Tag besuchen?

Ja, viele der bekanntesten Werke von César Manrique liegen im Norden Lanzarotes und lassen sich gut an einem Tag kombinieren. Beliebt ist die Route über die Cueva de los Verdes, Jameos del Agua, den Mirador del Río und den Jardín de Cactus.

Wo befindet sich das Haus von César Manrique auf Lanzarote?

Das bekannteste Haus von César Manrique befindet sich in Tahiche und gehört heute zur Fundación César Manrique. Das ehemalige Wohnhaus wurde in mehrere Lavablasen gebaut und zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote.

Wie hoch ist der Eintritt in die Fundación César Manrique?

Der Eintritt in die Fundación César Manrique beträgt für Erwachsene 10 Euro und für Kinder 3 Euro. Die Stiftung befindet sich in Tahiche und kann täglich besucht werden.

Woran starb César Manrique?

César Manrique starb am 25. September 1992 bei einem Autounfall nahe seiner Fundación César Manrique in Tahiche auf Lanzarote. Sein Tod löste auf den Kanaren große Bestürzung aus, da er als prägende Persönlichkeit der Insel galt.

Fragen zu Manriques Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote?

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